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Die Großherzoglich Hessische Ludwigs-Universität zu Gießen / M. Biermer
Entstehung
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Die Großherzogl. Hessische Ludwigs-Universität zu Gießen. 573

Für die Pflege der Musik ist ein Universitätsmusikdirektor ange- stellt. Aufßserdem sind ein Universitätsfecht- und Tanzlehrer und ein Universitätsreitlehrer vorhanden. Eine Turnhalle besitzt die Univer- sität nicht.

3. Statistische Ubersichten').

Zanl der Lehnrer.

4 1 Ordentliche Außerordent- Ordentliche 3 Privat- Semester 5. Honorar- liche Lektoren Professoren dozenten Professoren Professoren

S. 1903 46 2 12 15 2 S. 1878 37 1 10 5 . 1850 36 3 15 9 Zanl der Studierenden der Semester evan- katho- Rechts- darunter philoso- darunter gelischen lischen wissen- Medizin 1 Strtiirefn phischen Archi- Theologie Theologie schaft eoie Fakultät tektur schaft S. 1903 74 193 335 169 485 W. 1902/3 62 203 351 175 402 5 S. 1902 67 ee 206 333 176 410 W. 1901/2 63 197 328 146 409 i S. 1901 60 e 206 292 134 358 W. 1900/1 61 189 284 126 313 S. 1900 68 190 264 110 333 S. 1395 64 157 137 28 210 S. 1890 106 96 167 40 221 S. 1885 105 65 139 33 230 5 S. 1880 33 78 79 12 184 W. 1874/5 8 74 73 7 185 3 S. 1870 27 65 76 13 123 21 S. 1860 56 42 102 7 156 8 S. 1850 72 3 120 97 8 11656 6 S. 1840 69 50 87 86 12 112 8 S. 18371 100 20 139 100 6 118 S. 1823 38 149 53- 2

Die Zahlen der sonstigen zum Hören der Vorlesungen zugelassenen Personen waren im Sommer 1903 52, im Winter 1902/3 60, im Sommer 1902 42, im Winter 1901/2 49, im Sommer 1901 31, im Winter 1900/1 69.

Was die weiblichen Besucher der Universität anbetrifft, so unterscheidet man aufgenommene Hospitantinnen, die wie ordentliche Hörer behandelt werden, und Hörerinnen, welch letztere in den obigen Zahlen derzugelassenen Personen mit enthalten sind.

*) Gedruckte Personalbestände liegen erst seit dem Jahre 1823 vor. Die Zahlen für die weiter zurückliegenden Jahre können mit einiger Zuverlässigkeit nicht angegeben werden.