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Tierzucht-Institut der Universität Gießen Oberer Hardthof : Direktor: Prof. Dr. H. Kraemer, Assistenten: Dr. H. Lang und Dr. U. Wetzel
Entstehung
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Düngungsverſuch mit ſteigenden Gaben von Superphosphat. Grunddüngung ſiehe Thomasmehlverſuch. Im ganzen umfaßt der Verſuch 5 Parzellen. Parzelle 1 erhielt 4 Ztr. Superphosphat, im Winter gegeben.

3 4 2 nach d. erſten Abweiden. 3 6 im Winter gegeben. 63 T 7 2 4 2. 3.. Frühjahr.

2 5. ohne Düngung mit Superphosphat.

Der Ertrag der Koppeln ſowohl der Rindvieh⸗ als auch der Schwei eweiden wird wie im Vorjahre durch die Gewichtszunahme bzw. den Milchertrag beſtimmt und in Stärkewerten ausgedrückt.

Gärtnerei.

Dieſe iſt als Gärtneriſcher Lehrbetrieb von der Landwirtſchafts⸗ kammer für Heſſen anerkannt.

Der Garten umfaßt eine Fläche von ca. 3 Morgen und be⸗ ſteht aus leichtem Boden. Durch Errichtung eines Holländiſchen To⸗ maten⸗Hauſes und eines Warmhauſes für die Gurkenzucht, ſowie durch die Anlage neuer Miſtbeete ließ ſich Frühtreiberei in größe⸗ rem Umfange durchführen.

Die Erzeugniſſe des Gartens werden in größeren Mengen in den Kliniken und bei Händlern abgeſetzt.

Inſtitutsräaäumein der Senckenbergſtraße.

Dem Tierzuchtinſtitut dient ferner das oberſte Stockwerk des landwirtſchaftlichen Inſtitutes in der Senckenbergſtraße zu Gießen. Hier befinden ſich noch:

Ein Arbeitszimmer für den Direktor.

Ein Vorzimmer mit Bücherei und Büro⸗Einrichtung.

Ein Zimmer für die Aſſiſtenten.

Eine Dunkelkammer mit allen Einrichtungen zur Photographie.

Ein Sammlungsraum mit Tierſtatuetten, ausgeſtopften Tieren,

Unterrichtsmaterial aller Art und einer Reihe von Preiſen,

die auf Geflügelzucht⸗Veranſtaltungen errungen wurden.