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Tierzucht-Institut der Universität Gießen Oberer Hardthof : Direktor: Prof. Dr. H. Kraemer, Assistenten: Dr. H. Lang und Dr. U. Wetzel
Entstehung
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gelieferten Milchmengen ermittelt und in Stärkewerten ausgedrückt. (Nach den Vorſchlägen von Prof. Falke Leipzig).

Die Verſuche auf den Schweineweiden umfaſſen ebenfalls eine ganze Koppel. Jede Koppel erhielt im Winter 1926/27 eine Stall⸗ miſtgabe von ca. 150 Ztr. pro ¼ ha; für die Ertragsfeſtſtellung gilt den veränderten Verhältniſſen entſprechend das oben geſagte.

Weidedüngungs⸗ und Ernährungsverſuche im Jahre 1928. Im Jahre 1928 kommen noch folgende Verſuche zur Durch⸗ führung:

Stickſtoffdüngungsverſuch auf den Rindviehweiden.

Dieſer umfaßt 5 Koppeln von je 3 ½ Morgen Größe. Sämtliche Par⸗ 4 zellen erhielten im Winter eine Stallmiſtgabe von 100 Ztr. pro 1 ¼ ha. 5 Der Stallmiſt wurde mit der AckerſchleifeKudruf(Herſteller Wal ter& Kuffer, Schweinfurth) zerrieben. Der Verſuch ſoll die Wirkung 4 ſteigender Stickſtoffgaben zu Dauerweiden zeigen.

Auf Parzelle 1 wurde gegeben 40 kg N pro ha 2 3O N, 1 3 60 N 1 4 4 70 N 1 4

Daneben blieb eine Parzelle ungedüngt. Die Düngung wurde in Form von Nitrophoska 3 gegeben und auf ſechs Gaben verteilt, 5 die jeweils nach dem Abtreiben der Koppeln gegeben werden.

Dieſe hohen Stickſtoffgaben ſind ſelbſtverſtändlich nur dort mög⸗ lich, wo durch Beregnung der Wachstumsfaktor Waſſer in ausreichen⸗ der Menge vorhanden iſt und der Boden ſich durch beſondere Nähr⸗ ſtoffarmut auszeichnet.

Düngungsverſuch mit zeitlich verſchiedenen Gaben

von Thomasmehl:

Als Grunddüngung wurden hier 2 Ztr. 40% iges Kaliſalz und 2 Ztr. Harnſtoff pro ½¼ ha gegeben. Der Verſuch umfaßt drei Koppeln.

Parzelle 1 erhielt 4 Ztr. Thomasmehl, im Winter gegeben.

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1-2 nach d. erſten Abweiden.

3 ohne Thomasmehl.