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gewährt den Tieren auch im Winter bei Schonung der Weiden Au— fenthalt im Freien.
Die Pflege und Behandlung der Schweineweide geſtaltet ſich genau ſo, wie es für die Rindviehweide bereits geſchil⸗ dert wurde. Säugende Sauen und Zuchttiere, die noch im Wachſen begriffen ſind, erhalten, wie bereits erwähnt, außer dem Weidegang ein Beifutter in Geſtalt von 1— 1 ½ kg Schrotgemiſch.
Weide für männliche Zuchttiere.
Die Anlage erfolgte im Jahre 1927 ohne Deckfrucht. Als Um⸗ zäunung wurde hier nach Syſtem Drahtbremer Plattengitter bei Foh⸗ len und Knotengitter bei Bullen verwendet. Für die Eberausläufe und Eberweiden wurde Holzverſchlag bzw. Stacheldraht gewählt. Die Einteilung zu jeweils einem Laufplatz mit Schutzhütte ohne Gras⸗ narbe und zwei ſich an den Laufplatz anſchließenden Weideſtücken für einen Bullen bzw. zwei Eber bzw. Fohlen ſoll zur Schonung der Weide beitragen.
Das Tränken und die Zufütterung erfolgen in dieſem Lauf⸗ platz. Düngung und Pflege der Weiden für männliche Zuchttiere geſtaltet ſich ähnlich wie auf den übrigen Weiden, ſoweit dieſe nicht in Düngungs⸗ oder Weideernährungsverſuche mit einbezogen ſind.
Weidedüngungs⸗ und Weideernährungsverſuche im Jahre 1927.
Zur Feſtſtellung des Düngerbedürfniſſes und der Düngerwirkung werden durchgeführt: Verſuche mit ſteigenden Phosphorſäuregaben
a) mit Thomasmehl(auf den Rindviehweiden) b) mit Superphosphat(auf den Rindviehweiden)
Kalidüngungsverſuch mit ſteigenden Gaben auf der Mangelverſuch. Schweineweide
Kalkdüngungsverſuch zu Luzerne auf der Fohlenweide.
Verſuch mit verſchiedenen Stickſtoffdüngern auf den Weiden für
männliche Zuchttiere.
Die Verſuche auf der Rindviehweide umfaßten jeweils die gan⸗ ze Koppel, doch wurde auf jeder Koppel ein 4 m breiter durchge⸗ hender Streifen beſonders abgetrennt. Dieſer wurde auf den Nähr⸗ ſtoffgehalt des Futters unterſucht. Der Ertrag der Koppeln wurde durch die Gewichtszunahme der Tiere und durch Feſtſtellung der


