33 or- nasium ttweil. 1) der :„E Virken rieben t noch le aus Theo- er dem Eilien“ — 765, edurfte chrift- 1 Cues 12) bei⸗ lassen. Cusa. rag zur
Kirche
XIV ist
autschen abe auf wort zu u Ousas If eben- rift des ur Ge- rghe,
pensée, zstische nischen gie der
Die kath.-theol. Fakultäten zu Tübingen und Gießen. 205
„Rottweil: März 1843“ datiert und am 13. Nov. 1843 wurde Scharpff zum Professor der KG. in Gießen ernannt. Als Vermittler seiner Berufung ist mit größter Wahrscheinlich- keit wiederum Professor Leopold Schmid anzunehmen. Das historische Thema seiner Jugendzeit begleitete Scharpff bis in seine letzten Tage. Nach seinem Abschied aus Gießen im Sommer 1852 nach Württemberg zurückgekehrt(26. Aug. 1852 Stadtpfarrer in Mengen, Mai 1861 Pfarrer in Nen- dingen, 11. März 1862 Domkapitular in Rottenburg und zugleich bis 15. Januar 1866 Stadtdekan, Dom- und Stadt- pfarrer daselbst, gest. 1879) ließ er 1862 eine deutsche Uebersetzung von Cusas wichtigsten Schriften und 1871 eine weitere Schrift über diesen unter dem Titel:„Nicolaus von Cusa als Reformator in Kirche, Reich und Philosophie des 15. Jahrhunderts“ folgen. Scharpff, ein begeisterter Schüler Möhlers, allerdings kein Historiker von der Be- gabung eines Hefele, aber ein fleißiger und, wie auch seine „Vorlesungen ¹) über die neueste Kirchengeschichte“(2 Hefte, Freiburg 1852) ersehen lassen, gründlicher Arbeiter, verrät in allen seinen Schriften eine warme Liebe zur Kirche, Streben nach strenger Sachlichkeit und Milde eines gereiften Urteils. In seinem Abschiedsbrief an den neuen Mainzer Bischof vom Oktober 1852 konnte er die„aus innerster Stimme seines Gewissens stammende Versicherung aus- sprechen, daß er sich stets bestrebt habe, durch Wort, Schrift und Tat dem Geiste und den Anordnungen der hl. Kirche zu entsprechen, und daß er vorzugsweise dahin trachtete, der hl. Kirche, ihrer Lehre und ihren Institutionen auch bei den Akatholiken die gebührende Achtung und Anerkennung
1) Werner, Geschichte der kath. Theologie 612 nennt sie einen„in die gefällige Form von Vorlesungen gekleiteten Abriß. Scharpffs Begeisterung für seinen Lehrer Möhler siehe in: Vor-
lesungen II, 124 ff.


