Nun laß dein braunes Röckelein.
1. Nun laß dein braunes Nöckelein im Winde luſtig fliegen!:: Die Abenddämmrung bricht herein, da ſtellt der Junker Durſt ſich ein,:, im Reigen dich zu wiegen.,:
2.:, Sei mir gegrüßt, mein Zeitvertreib, jetzt geht es an ein Tanzen!: Es hat das wonnige luſtge Weib ein Dutzend Reiflein um den Leib,:, ja Reiflein um den Ranzen.“
3.: O ſeht ſie an, da ſchwebt ſie her, empor aus tiefem Keller!:, Heil, Bayriſch Bier, du mein Begehr, ſei mir gegrüßt, dich lieb ich mehr als Wein,, als Muskateller.
4.:,: Das Fäßlein, das mir Freuden weckt, will ich von Her⸗ zen minnen.:, Hei, wie ſich's ſträubet ſchaumbedeckt, doch iſt's umſonſt, Hurra, da ſteckt:,: der Krahn im Fäßlein drinnen.,
5.:, Fahr hin, fahr hin, mein Kränzelein, ich will es gerne ſpenden,:, dem Junker Durſt, dem liebſten mein, zu eigen gern und Willen ſein:,: den Schülern und Studenten.
6.: So grüß dich Gott, du wonnig Weib, und laß dein Röcklein fliegen!:; Wir aber laben uns den Leib und küſſen dich, du wonnig Weib,:“ in durſtig vollen Zügen.,
Die alten Deutſchen tranken ja auch!
1. Sitz ich in froher Zecherkreiſe und nehm das volle Glas zur Hand, trink ich nach alter deutſcher Weiſe und nippe nicht nur an dem Rand! Die Väter habens uns gelehrt, wie man die vollen Humpen leert! denn die alten Deutſchen tranken ja auch, ſie wohnten am Afer des Rheins und lagen auf der Bärenhaut und tranken immer noch eins! noch eins! noch eins! ſie wohnten am Afer des Rheins, noch eins! noch einsl ſie tranken immer noch eins.
2. Wer Bacchus und Gambrinus ehret, der lebt gar löblich in der Welt, dieweil uns die Geſchichte lehret, daß beide waren hochgeſtellt! Der eine wohl ein König war, der andere ein Gott ſogar! And die alten Deutſchen uſw.
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