Zweimal war er krank aus dem Felde heimgekehrt und wieder hinausgegangen; nach dem dritten Verſagen des Körpers glaubte er draußen nichts mehr nützen zu können, übernahm ein Jahr vor Kriegsende die Leitung ſeiner Schule wieder. Zwei Söhne waren auf fremder Erde gefallen; das Leid, das der Krieg über ſein Herz gebracht, raubte ihm auch die Lebense gefährtin.— Als das Jahr 1918 zu Ende ging, war er dank⸗ bar, daß ſeine Frau nicht zu ſehen brauchte, was er ſah. Und Und doch hielt er ſich offen für das wenige Gute, deſſen Mög— lichkeit er unter ſo vielem Unheil zu erblicken meinte. Er hat noch nach der Revolution unter Preisgabe alles Unweſentlichen, wie der eigenen Vorgeſetztenſtellung, im Dienſte des Hamburgi⸗ ſchen Schulweſens gearbeitet für die Zukunft des Vaterlandes.
In die Stadt ſeiner Jugend kehrte er nur zurück, um ein halbes Jahr ſpäter, am 1. März 1921 in Gießen zu ſterben.


