bäude der Medizinischen Klinik untergebracht und bestand dort bis zum Mai 1013; in dieser Zeit wurde sie in die Lupusheil- stätte verlegt; dort verblieb sie bis März 1914. Im März 1914 wurde die Großh. Universitätsklinik für Haut- und Geschlechts- krankheiten eröffnet. Die Kosten für die Errichtung dieser Kli- nik belaufen sich auf ungefähr 220 000 Mark; im Küchen- und Waschküchenbetrieb ist sie der Medizinischen Klinik angeglie- dert. Sie besitzt 30 Betten; wahrscheinlich wird die Bettenzahl
Lupusheilstätte.
in Kürze auf 42— 45 erhöht. An der Klinik sind neben dem Di- rektor 2 Assistenzärzte und 1 Volontärarzt beschäftigt. Der Ver- pflegungssatz in der allgemeinen Klasse beträgt 3 Mark.
Dem derzeitigen Direktor der Universitäts-Hautklinik unter- steht auch das Direktorium der Lup usheilstätte, welche vom Heilstättenverein für das Großherzogtum Hessen errichtet wWor- den ist und diesem zu eigen gehört. Die Lupusheilstätte besitzt 45 Betten. Die Kosten des Baues und der Einrichtung einschließ- lich des Geländes betragen 205000 Mark. Die Verpflegungs- kosten in der allgemeinen Klasse betragen 4 Mark. In der Lupus- heilstätte gelangen vornehmlich die modernen Lichtbehandlungs- methoden zur Anwendung.
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