Druckschrift 
Die medizinischen Institute und Kliniken der Landesuniversität Giessen / herausgegeben vom Verkehrsverein in Giessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

stehen. Der Zugang zur Küche und den Wirtschaftsräumen be- findet sich in dem Westflügel, hinter dem Anbau für den Auf- gang zur Poliklinik. Von hier aus können die Lieferanten auch in die unter der Küche gelegenen Kellerräume für die Kartoffeln gelangen, ohne daß Schmut⸗ und anderer Unrat in die Klinik geschleppt wird. Der Küche schräg gegenüber ist ein Speise- aufzug mit elektrischem Antrieb angebracht, durch den die Spei- sen in die oberen Etagen aufgezogen werden, Wo sie auf federn- den Wagen nach den Stationen transportiert werden. Die Patien- ten, soweit sie nicht bettlägerig sind, nehmen auf jeder Station in besonderen Tagesräumen ihre Mahlzeiten ein. Aus dem Souter- rain führt ferner ein Lift bis in das Dachgeschoß, der zum Transport der Kranken von und nach den Stationen und von der Station nach dem Hörsaal für bettlägerige Kranke bestimmt ist. Die Assistenzärzte haben ihre Wohnungen auf dem Südende des östlichen Seitenflügels und in dem Dachgeschoß des Mittel- baues über dem Operationssaal, dessen Fußboden einen Ton- plattenbelag wie die Küche mit ihren Nebenräumen hat und dessen Wände bis zu halber Höhe mit weißen Kacheln belegt sind. Die darüber gelegene Hälfte der Wände ist mit Oelfarbe gestrichen. Im ganzen Hause sind alle Ecken an den Wänden und Decken abgerundet. Die hohen und geräumigen Korridore sind mit Vorhängen und Jalousien versehen, um die Patienten vor Blendung durch Sonnenlicht zu schützen. An den Fenstern der Privatstation befinden sich aus dem gleichen Grunde ver- stellbare Jalousien, während die Fenster der allgemeinen Station dunkelblaue Vorhänge zur Abblendung des Lichtes haben.

Die Heizung ist eine Niederdruckdampfheizung. Vier Kessel liefern Dampf von 0,3 Atmosphären Ueberdruck, der mit dieser Spannung zum Kochen und Warmwasserbereiten, auf 0,1 Atmo- sphären Druck gedrosselt, zu den Radiatoren für Raumheizung und Vorwärmekammern für die Ventilationsluft geleitet wird. Durch einen begehbaren Kanal wird das Isolierhaus mit Dampf und Warmwasser versorgt. Im Isolierhaus ist ferner an die Hei- zungsanlage im Souterrain ein Desinfektionsapparat für Wäsche und Kleidungsstücke installiert. Außerdem befindet sich im Sou- terrain des Isolierhauses eine Werkstätte.

Der Hauptbau hat nur mit Ausnahme weniger Räume eine weitverbreitete Lüftungsanlage und kann in der Uebergangszeit, ehe die Dampfkessel zur Heizung in vollem Umfange in Tätig-

keit kommen, durch Warmluftheizung geheizt werden. Die Luft

wird kamm. durch Für mit b räum

besol welte mit undi Schw gebr. untel sich

Im S für o Static Speis Klini wieg Vers haue Ist E durc fens deko Blun dene sind

zWei ster mãd

burs