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Mein Konflikt mit den Gießener Veterinären und der medizinischen Fakultät daselbst : eine aktenmäßige Darstellung der in Frage kommenden Vorgänge mit einem kritischen Nachwort / von Dr. jur. et phil. M. Biermer, o. ö. Professor der Nationalökonomie und Statistik
Entstehung
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V.

Drei weitereEingeſandt im Gießener Anzeiger.)

1. (Gießener Anzeiger vom 30. Mai 1902.)

Die Feſtnummer desGieß. Anz. aus Anlaß der Imma⸗ trikulation des 1000 ſten Studenten an der Landes⸗Univerſität, als deren Verfaſſer ſich ein HerrBr. zeichnet, enthält einen Ab⸗ ſchnitt über die Stellung der Veterinär-Medizin an unſerer Uni verſität, gegen welchen ich hiermit als Dekan der vereinigten mediziniſchen Fakultät Proteſt erhebe. Zunächſt wurde durch ver⸗ ſchiedene Umſtände(Ankündigung der Verteilung durch den Haus⸗ verwalter des Kollegiengebäudes, Bezeichnung alsFeſtnummer zc.) der Anſchein erweckt, als ob es ſich um eine von den Univerſitäts⸗ behörden ausgehende oder wenigſtens genehmigte Veranſtaltung handele. Dieſe Annahme iſt nach den mir vom Rektorat auf An⸗ frage gemachten Mitteilungen völlig falſch. Es handelt ſich lediglich um eine ſachlich größtenteils unrichtige Meinung eines Einzelnen, deren Ausſprache, zudem in einer ſogenannten Feſt⸗ nummer, völlig unangebracht erſcheint.

Die Reorganiſation des veterinär⸗mediziniſchen Unterrichts an der Landes-Univerſität, bei welcher ein veterinär⸗medi⸗ ziniſches Kollegium an die mediziniſche Fakultät unter

¹) Die im Text durch Sperrung hervorgehobenen Worte ſind das auch im Original.