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Er hatte früh das ſtrange Wort geleſen, Dem Leiden war er, war dem lod vertraut. So ſchied er nun, wie er ſo oft geneſen; Nun ſchreckt uns das, wofür uns längſt gegraut. Doch ſchon erblicket ſein verklärtes Weſen sich hier verklärt, wenn es hernieder ſchaut. Was Mitwelt ſonſt an ihm beklagt, getadelt, Es hat's der lod, es hat's die Zeit geadelt.
fluch manche 6eiſter, die mit ihm gerungen, Sein groß Derdienſt unwillig anerkannt, sie fühlen ſich von ſeiner Kraft durchdrungen, In ſeinem Kreiſe willig feſtgebannt: Zum höchſten hat er ſich emporgeſchwungen, Mlit allem, was wir ſchätzen eng verwandt. so feiert ihn! Denn was dem Mann das Leben Hur halb erteilt, ſoll ganz die Hachwelt geben.
So bleibt er uns, der vor ſo manchen jahren— Schon zehne ſinds“!— von uns ſich weggekehrt! Wir haben alle ſegenreich erfahren,
Die Welt verdank’ ihm, was er ſie gelehrt; Schon längſt verbreitet ſich's in ganze Scharen, Das éigenſte, was ihm allein gehört. Er glänzt uns vor, wie ein Komet entſchwindend, Unendlich Licht mit ſeinem Licht verbindend.
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6dethes Epilog wurde am 10. Huguſt 1805 bei der zum 6edächtnis Schillers in Lauchſtädt veranſtalteten Totenfeier geſprochen. Doraus ging eine dramatiſche nufführung des Liedes von der 6locke. Zu einer Wiederholung der 6edächtnisfeier in Weimar am 9. Mai 1810 dichtete 6oethe die vorletzte Strophe, während die ſechste und die letzte Strophe erſt bei der Dorſtellung am 10. lai 1815 hinzukamen.
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