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Epilog zu Schillers élocke 6oethe.
Freude dieſer Stadt bedeute Friede ſei ihr erſt’' 6eläute
Und ſo geſchah's! Dem friedenreichen Klange Bewegte ſich das Land und ſegenbar
Ein friſches 6lück erſchien; im Hhochgeſange
Begrüßten wir das junge Fürſtenpaar;
Im Vollgefühl, in lebensregem Drange
Dermiſchte ſich die tät’ge Dölkerſchar,
Und feſtlich ward an die geſchmückten Stufen
Die Huldigung der Künſte vorgerufen.
Da hör' ich ſchreckhaft mitternächt’ges Läuten, Das dumpf und ſchwer die krauertöne ſchwellt. Iſt's möglich? Soll es unſern Freund bedeuten, Hn den ſich jeder Wunſch geklammert hält? Den Lebenswürd'gen ſoll der lod erbeuten? Hch! wie vercirrt ſolch ein Derluſt die Welt! Hch! was zerſtört ein ſolcher Riß den Seinen! un weint die Welt und ſollten wir nicht weinen?
Denn er war unſer! Wie bequem geſellig Den hohen Mann der gute lag gezeigt, Wie bald ſein Ernſt, anſchließend, wohlgefällig, Zur Wechſelrede heiter ſich geneigt, Bald raſchgewandt, geiſtreich und ſicherſtellig, Der Lebensplane tiefen Sinn erzeugt, Und fruchtbar ſich in Rat und lat ergoſſen; Das haben wir erfahren und genoſſen.
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