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Andreas Kempffers Selbstbiographie / nach der Giessener Handschrift zum erstenmal herausgegeben eingeleitet und erläutert [von Gustav Adolf Ludwig Baur]
Entstehung
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Verstorbenen aufgeführt:Herr M. Andreas Kempfer, Pastor huj. loci, aet. 85 an. Die Eltern waren Herr M. Johannes Kempfer b. m., weyland Pastor und des Ministerii Ecclesiastici Senior wie auch des Gymnasii illustris Scholarcha in der Stadt Lemgo in Westphalen. Uxor war bei seinem Tode am 25. August 1743: Frau Anna Margaretha, eine gebohrene Försterin. Leichentext war 2. Tim. 4, 7:Ich habe einen guten Kampf gekämpft u. s. w. Beerdigt wurde er am 27. August 1743. Ob unter den noch vorhandenen alten Grabsteinen auch der seine sich be- findet, hat sich bei der völlig unleserlich gewordenen Schrift nicht ermit- teln lassen. Uebrigens scheint die Notiz des Leichenregisters darauf hin- zudeuten, dass Kempffer sich zum zweitenmal verheirathet hatte, was sich auch aus der am Schlusse der Selbstbiographie vorkommenden Erwähnung

einer sechszehnjährigen Tochter ergibt.