in Gießen(18135); Menſur auf dem Schiffenberg (1855/56, vgl.„Die deutſchen Korps“ S. 249). Als Dekoration zum Depoſitionsſpiel wählte ich das Innere eines Ballhauſes, wie ſolches damals, um 1660, jede Univerſität für die Ballſpiele(das heutige Tennis) der Studenten beſaß. Die Rolle des Depoſitors übernahm Herr Schauſpieler Wenz aus Darmſtadt, der ſelbſt früher in Gießen Student war; die übrigen Mitwirkenden waren ohne Ausnahme Studenten, zumeiſt vom„Dürerbund“. Das beigegebene Bild ſtellt ſie alle mit Einſchluß des Souffleurs(Dr. Abt) dar; es läßt auch die Hörnerhüte und die hölzernen Depoſitionsinſtrumente, alle in grotesken Formen, erkennen.— Die Einſtudierung übernahm der Direktor des Stadttheaters, Herr Steingötter.
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Eine Deposition im 17. Jahrhundert : zur Erinnerung an das Gießener Universitäts-Jubiläum 1907 / nach gleichzeitigen Quellen bearbeitet von Dr. Fabricius
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