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dieſe„Wirtſchaftspolitik des Vaterunſers“. Das Ganze hört ſich wie eine langatmige ſtaatswirtſchaftliche Bierrede an, oder wenn dieſe Bezeichnung zu burſchikos klingen ſollte, wie eine geiſtliche Burleske à la Abraham a Santa Clara. Gegen dieſen plötzlich bigott gewordenen Ruhland mit ſeinen wahnwitzigen Faſeleien ſind ſelbſt die älteren franzöſiſchen Sozialiſten als Weltverbeſſerer im unverſöhnlichſten Stile die reinen„Waiſenknaben“. Vielleicht wollte aber der„Pinz⸗ gauer“ Güterverkuppler nur Buße tun und„wallfahren“ gehen.„Sie täten gern ſingen“— ſo heißt es bekanntlich in dem hübſchen Volksliede von den Pinzgauern—„und kunnten's nit gar ſchön“. Gar bald hat aber der Herr Ruhland mit ſeiner funkelnagelneuen Frömmigkeit den Wall⸗ fahrtsgeſang wieder ſatt bekommen und iſt wieder ganz real— politiſch geworden. Seine agrariſchen Ketzereien und ſonſtigen Sünden waren ihm offenbar inzwiſchen vergeben worden. Der Freihändler, der Goldwährungsmann und Güter⸗ zertrümmerer fiel jetzt wie ein überreifer, fauler Apfel in den Schoß des Bundes der Landwirte. Er war damals noch der verkannte Privatdozent an der Univerſität Zürich und ver⸗ öffentlichte in demſelben Jahre, 1895, eine zweite Schrift mit dem Titel:„Die internationale Notlage der Landwirtſchaft“. Hier ſchwärmt er für eine internationale Währungsordnung, bekämpft die Valutaſchwankungen, denen er noch ein Jahr vorher, was die Exportprämientendenz anbetrifft, einen ſchä— digenden Einfluß durchaus abſprach(vergl. ſeinen Artikel in der„Frankfurter Zeitung“ vom 5. Februar 1894, für die damals Ruhland gelegentlich noch ſchrieb)*) und bezeichnet den famoſen Antrag Kanitz„als eine unerläßliche Forderung ſeines Agrarprogramms“. Ein Jahr vorher hatte er die Er— höhung der Getreidepreiſe im Wege des Protektionismus als total verkehrt erklärt, weil hohe Getreidepreiſe und eine ſteigende
*) Vergl. meine„Leitſätze zur Beurteilung der Währungsfrage“, Berlin 1896, S. 228.


