Dieſe Anſicht ſoll auch der, der Theilnahme an den ver⸗ brecheriſchen Beſtrebungen der ſpäteren Zeit bezüchtigte, damalige Student Georg Büchner von Darmſtadt,*) von Auguſt Becker als ein überaus talentvoller Mann und entſchiedener heftiger Republikaner bezeichnet, ganz getheilt haben. In den politiſchen Geſprächen zwiſchen ihm und ſeinen Freunden zeigte derſelbe nämlich, wie Becker wörtlich ſagt:
„die Thorheit der letzten revolutionären Unternehmungen, bei welchen man im Vertrauen auf eine geiſtig und phyſiſch ohnmächtige liberale Parthei durchaus keine Rückſicht auf das Volk genommen habe, welches doch die meiſte Urſache habe, eine Veränderung ſeiner Verhältniſſe zu wünſchen, und allein die Macht habe, dieſelbe zu bewirken. Solle je wieder— habe er fortgefahren— etwas Aehnliches geſchehen, ſo müſſe man ſich der Theilnahme des Volkes verſichern und, wenn dieſe nicht zu erlangen ſey, die ganze Sache aufgeben. Es ſey rühmlicher, in den gegenwärtigen Verhäͤltniſſen fortzu⸗ leben, als eine Parthei zu unterſtützen, die bei ihren liberalen Bemühungen nur ihre eigenen egoiſtiſchen Zwecke im Auge habe und dazu nicht einmal Verſtand genug, ſie durchzu⸗ ſetzen.“
Demgemäß wurden Schriften verſchiedener Art, alle jedoch
ſondern mehr für die Monarchie, woraus dann ſpäter, wenn das deutſche Volk dafür empfänglich wäre, eine deutſche Republik ent⸗ ſtehen ſollte.“ Auf gleiche Weiſe deutet eine ſchon früher erſchie⸗ nene, den Titel:„Deutſchlands Wiedergeburt, oder die Mittel und Wege ein freies deutſches Reich wie⸗ der aufzurichten“ führende Schrift den Entwickelungsgang und letzten Zweck dieſes Treibens an, indem es nämlich darin heißt:„Das conſti tutionelle Syſtem iſt nur ein Uebergang zur demokratiſchen Republik.— Thron und Bürgerthum können nicht friedlich nebeneinander beſtehen;— wir verlangen die Errichtung einer conſtitutionellen Demokratie, und dieſe mit allen ihren Folgen, nämlich eine Selbſtregierung des Volkes.“
*) Er iſt als Flüchtling im Ausland geſtorben.
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