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wie Hessen die Technische Hochschule besuchen. Von der Gesammt- zahl von 1638 bezw. 1559 entfällt also etwa der vierte Theil auf Hessen.
Es wäre wünschenswerth, wenn in Zukunft bei den einzelnen Schulen die Summe der sich für den hessischen Staatsdienst vorbe- reitenden Studenten angegeben würde, damit man deren Verhältniss zu den im Staatsdienst zu besetzenden Stellen beurtheilen könnte.
Die Curven zeigen deutlich, wie ungemein das Interesse an unserer deutschen Technik gestiegen ist und wie vorzüglich sich unsere Technische Hochschule Darmstadt entwickelt hat.
Aus den graphischen Darstellungen lässt sich, besonders wenn die einzelnen Curven weitergeführt werden, am besten beurtheilen, welche Gruppen am meisten von Interesse sind. Auch wird durch sie am deutlichsten erkennbar, dass die statistischen Angaben dann erst ihren vollen Werth erhalten, wenn sie sich gleichmässig über eine längere Zeitperiode erstrecken.
Da von den einzelnen Disciplinen der übrigen deutschen Hochschulen ähnliche Uebersichten zusammengestellt werden, so lässt sich ein graphisches Gesammtbild für das deutsche Reich auf- zeichnen, aus welchem ersehen werden kann, ob auf irgend einem Gebiet eine Ueberproduction an Gebildeten zu erwarten ist. Ein derartiges Gesammtbild wird gewiss einen segensreichen Einfluss auf die Wahl des Berufes ausüben. Man könnte auch Curven des durchschnittlichen Bedarfs an Beamten zeichnen und durch einen Hinweis auf die Abweichungen der Productions- und Bedarfscurven ige Zuströmen zu einzelnen Berufsfächern einschränken.
Ein Vergleich mit der Statistik über die Frequenz der Hoch- schulen anderer Kulturländer auf dem europäischen Continent wie Belgien, Frankreich, Holland, Norwegen, Schweden, Russland, Oesterreich, Italien, die Schweiz u. a. m., lässt sich zur Zeit schwer ziehen, weil das Unterrichtswesen selbst und die Erhebungen zu
das übermä
wenig gleichartig sind. Als einschlägige Litteratur sind zu erwähnen: D. J. Conrad, das Universitätsstudium in Deutschland während der letzten 50 Jahre, Jena 1884. J. Conrad, die Frequenzverhältnisse der Universitäten der haupt- sächlichsten Kulturländer auf dem europäischen Continent. Jahrbuch für Nationalökonomie und Statistik, Jena 1891.
(
Preussische Statistik, Statistik der preussischen Landes- universitäten, Heft 102, 106, 112, 125 und 136, Berlin. Wilhelm Dieterici, Geschichte und statistische Nachrichten über die Universitäten im preussischen Staate, 1836.
J. G. Hoffmann, Debersicht der auf den sämmtlichen Universi- täten des preussischen Staates von 1820 bis 1840 Studirenden. Berlin 1843.


