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get worden. Der
RECTO R der hohen Schulzu Dieſ⸗ ſen/ und deroſelben geſampter Senat wuͤnſchet allen dero Verwandten/ auch jeden/ die ſich des Friedens und der wahren Fntuch befleißigen viel Heyl.
S pfleget im Sommer die Sonne niemahls 52 ſo beſtaͤndig zu ſcheinen/ daß nicht hißweilen Wolcken mit
2 cken’ damit es denen unteren Creaturen nicht ſcheinen/ noch —, die Anſchauer beſtrahlen koͤnne.
E e Dieſe Veraͤnderung wird zwar in der Natur beob⸗ achtet/ aber ſie iſt deroſelben nicht ſo eigen/ daß nicht eben dergleichen biß⸗ weilen/ jg noch wol groͤſſere in menſchlichen Dingen gefunden werde/ derge⸗ ſtalt/ daßoͤffters Freude mit Traurigkeit verwechſelt wird/ welchen falls al⸗ ler gottſeligen Hertzen Wunſch und Flehen dahin gehet/ daß ales Verwor⸗ rene endlich zu einem gewuͤnſchten Außgang gebracht werden moͤge.
Der iſt wenig in den Hiſtorien beleſen/ ſondern der Sachen gantz un⸗ erfahren/ welchem ohnwiſſend iſt/ daß dieſes Ubel die Kirche in allen ſeculis gedrucket/ daß Strittigkeiten/ ſo oͤffters von wichtigen/ bißweilen auch ge⸗ ringeren Dingen entſtanden/ ſchwerlich/ ja nicht anders als durch angeſtel⸗ te synoden undoffentliche Verſamlungen hoͤchſtanſehnlicher Maͤnner ha⸗ ben beygeleget werden koͤnnen.
Wolte GOtt! wir haͤtten kein einheimiſches Exempel eines ſo ungluͤck⸗ lichen Streits/ welches nicht allein unſere hohe Schul/ und die derſelben zu⸗ gehoͤren/ bekuͤmhert/ ſondern auch die Kirche von einigen Jahren her ange⸗ fochten hat/ indem ſich die ſonſt ſehr beruͤhmte Lehrer der heiligen Schrifft/
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