ſich mothwendig vollziehen muß zudas unerſchütterliche Vertrauen auf den endlichen Sieg des Rech⸗ ten; den Glauben⸗ daß der Geiſt es iſt, der lebendig macht, und daß der Kraft eines auf das Wöttl: he gerichteten ernſten mäunlichen Willens keine irdiſche Macht auf die Dauer zu
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Ewige und
widerſtehtn vemag. Auch Schiller w ar einer von jenen gefährlichen deutſchen Ibeplogen, gegen
welche Napoteun ehhen kulkinetmäßſgen Widerwillen hatte; aus gutem Grunde, venn die Idee, für welche ſie ſtritke war de Stärkere, der über ihn tommen, und mit. der unwiderſtehlichen Kraft des Ge ſeine, auf 335 iſch gehaute Macht in Trümmer ſchlagen ſollte. Damals gieng in höherem Sinne in Grfüllung das eauhetiſche Geſicht des alten Attinghauſen von der Einigkeit des deutſchen Volkes und von⸗ den flammenden Hochwachten auf den Bergen, die wie mit einem Heiligenſchein ganz Deuiſchland⸗ umgaben.„Unter den Erſten und Edelſten, welche die junge Bruſt dem FFeinde en. Segemwaben, um der hen eine Gaſſe zu machen, war der Sohn von Schillens Freund, Theodor. Körner, in deſſen begeiſterten Liedern unſer Dichter Geiſt von ſeinem Geiſt erkaunz haben würde.n Hatte er doch ſelslt in ſeinem Reiterlied den Grundton für ſie angegeben, ug ihren, Grundtert⸗ in den Schlußwoneß disſes Liedes: und fetzet ihr nicht das ehem ein nie würd euch das Leben gewonnen ſetne Man ge⸗ wann das Leben und Freihelt und Vaterland, weil man pas Keben einſetzten weit man die Hand nicht an den Pflug La und Sihcha, ſeman dem enen vazgeſfcen Sul aſ hislos nachjagte. 3 9 5
Die Aehnlichkeit Sancer Perhälaniſe der Gegelwar mit det eben angedentegen der damgli⸗ gen Zeit liegt ſo nahe, daß es ehen ſo unmäüglich iſt, die Analogie zuxügzupeiſen, als unnöthig, ſie weiter auszuführen. Mögen nur uns die Ereigniſſe in jedem Falle gerüſtet ſinden, außzerlich und innerlicht! Mögen daxum dieſe ſchönen Feſte nicht bloß Erinnerungsfeſte ſeyn an einen großen Todten, ſondern zum Geburtsfeſte ſeines Geiſtes in unſerem Volke werden, ſeines hohen Sinnes und ſeiner ſittlichen Kraft le Mögen Väter und Mütter und die Lehrer des Volkes in Haus und Schule dieſe⸗ Geſtunung pflegen in dem eranwachſ ſenden Geſchtechte, und moͤge die feuxige Ju⸗ gend, mögen vor Allem die Jünger der Wiſſenſchaft, die zur Ritterſchaft des Geiſtes berufen ſind, die heilige Flamme rein und treu bewahren! Möge das Geſühl nationaler Einheit, welches jetzt i. der Schillerfeier uns Alle durchdringt⸗ nie wieder verlyren⸗ gehen, ſondern immer feſter und feſter Ale peutſchen Stämme, alle deutſchen Herzen perbinden! Dann wird auch Der mit uns verbunden. Eyn, den in jener großen Zeit ein vaterländiſchen. Dichter als den erſten unſerer Bundesgenoſſen prießes. Per Herr der Hennſchäaren wird mit t ſeinam Velie ſeun Und wer wäre hanſ wider Aue
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