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Der Carcerſturm am 25. Juli 1839.
Zur verabredeten Stunde, um 9 Uhr Abends, zogen an dieſem 25. Juli 1839 ungefähr 50 bis 60 Studenten, den Metzgerhund von Philipp Löwer und die Dogge von E. Verdier mit Gebell voraus, nus dem Kaffeehauſe unter fortwährenden Rufen„Burſch heraus“ über den Marktplatz und durch die Brandgaſſe vor das Univerſitäts⸗Kanzlei⸗ Gebäude(Schloß) und riefen dort einige Zeit„Matthes heraus“. Seitens des Univerſitäts⸗Richters erfolgte Nichts. Der Zug, inzwiſchen durch zahlreiche Studenten verſtärkt, nahm ſeinen Weg mit fortwährendem „Burſchen heraus“ am Univerſitäts⸗Gebäude vorüber durch die Sonne, Neuen⸗Bäue, Neuenweg, Seltersweg bis gegen das Seltersthor, wendete ind gelangte durch die Sonne auf den Brand vor den Eingang in den Kanzleihof. Dort erhielt der Univerſitäts⸗Richter Trygophorus auf ein Befragen von dem Studenten Friedrich Heß aus Zwingenberg uls Veranlaſſung ihres Auftretens, die Antwort:„die Studenten verlangten, daß der auf dem Carcer inhaftirte Student Matthes entlaſſen werde, veil er krank wäre und ſich bei einer früheren Verhaftung auf dem Carcer die Nervenkrankheit zugezogen habe.“
Student Philipp Löwer entgegnete kurz nachher dem Stadtgerichts Aſſeſſor H., der ihn von dem Betreten des Kanzlei⸗Gebäudes abmahnte: ‚der Matthes muß heraus, der iſt in dem Schweinſtall da oben krank geworden.“
Der Univerſitäts⸗Richter und der bei ihm befindliche„Legalarzt“ Carcerarzt) Dr. Wehn beſtritten eine Erkrankung von Matthes. Ein weckmäßiger Vorſchlag des Univerfitäts⸗Sekretärs Prinz: drei Studenten auf den Carcer zu Matthes zu ſchicken, um ſich zu überzeugen, wurde von dem Univerſitäts⸗Richter nicht genehmigt— stat pro ratione voluntas — und deſſen(und des Geh. Reg.⸗R. Prof. Schmitthenner) Verſuche, die Studenten zum Auseinandergehen zu veranlaſſen, mit den Rufen „Matthes heraus“ erwidert. Nach kurzer Berathung, ſeitwärts, darüber, daß jetzt Gewalt anzuwenden ſei, zogen die Studenten in Maſſe mit dem Rufe:„der Matthes muß heraus“ in den Univerſitäts⸗Kanzlei (Schloß⸗)Hof, erbrachen durch Schläge mit Prügeln und Anderem, durch Fußtritte und Drücken die Thüre an dem Schloßhof und drangen, den pahinter befindlich geweſenen Pedellen K. F. Schwarz, A. Gerbode end Polizeidiener Keßler entgegen, einige Studenten: Karl Schmitt⸗ henner, Hermann Spieß, Friedrich Heß, Philipp Orth, Oskar und Edwin Verdier, Johannes Mayer, K. G. Anthes, Otto Hinkel, Karl Müller(„rother M.“) aus Gießen, Otto Hegar uud Moritz Garthe


