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Akademische Erinnerungen, kulturgeschichtliche Beiträge und Erörterungen / von Dr. jur. Ernst Klein
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124. X. 37), Karl von Müller(17. V. 38), Ernſt von Lichten⸗ herg(8. XI. 38), Ludwig Bauer(4. X. 38), Edwin Verdier [30. X. 38), Ludwig Knapp(24. X. 38), wegen verſchiedener Diffe nenzen mit stud. jur. A. Metz(die auch im Sommer 1839 zu mehreren Duellen zwiſchen v. Lichtenberg⸗Metz und Stüber⸗Metz führten) ub und ſtifteten zugleich mit den ihnen befreundeten Guſtav Erdmann 16. XI. 37), Karl Weber(16. v. 39), Wilhelm Eberhard [4. I. 39) und Hermann Erdmann II.(3. V. 39) der einzige Fuchs, nachdem ſie einige Zeit bei Balthaſar Loos, im Schwanen, im Adler, bei Daniel Ebel und auf Privatſtuben mit einander gekneipt jatten, ein neues Corps mit dem verpönten Namen Teutonia, und zwar am 1. Juni 1839 unſer CorpsTeutonia, mit den Farben der ſrüheren Palatia: dunkelgrün⸗roth⸗gold. Stüber X, Erdmann I. ¼%, h. Lichtenberg. Im Sommer 1839 hatte unſer Corps, ausweislich unſeres damals angelegten Paukbuches, 13 Paukereien. Auch Ludwig Diffenbach von Friedberg(25. IV. 37), welcher, bereits 2mal relegirt, ſörmlich einzutreten Anſtand nahm, wurde allgemein als Mitglied unſeres Corps betrachtet und paukte auf unſere Waffen. Die überaus ſtrengen Maßregeln gegen alle Verbindungen und die ſichere Perſpektive der Kelegation, ſobald die Verbindung in eine öffentliche Erſcheinung trat, nöthigte die Stifter, in Erwartung eines endlichen Nachlaſſens dieſer Verfolgungen, zur Vorſicht und beziehungsweiſe zu dem Beſchluſſe: vorerſt ſeine beſtimmte Kneipe in einem beſtimmten Wirthshaus zu halten und porerſt die Bänder und Farben an den Kappen nicht öffentlich zu tragen, faſt allgemein trugen aber damals ſchon die Mitglieder unſeres Corps in ihren Pfeifen öffentlich grün⸗roth⸗goldene Eicheln. Oefters waren im Sommer 1839 mit den Teutonen auch Gießener Primaner, namentlich in der Gabel bei Balthaſar Loos, zuſammen, welche Mitglieder äner Gießener Gymnaſial⸗Teutonia waren, mit den Farben dunkelgrün loth⸗ſilber, und welche ſpäterhin zumeiſt Mitglieder reſp. Renoncen unſeres Corps geworden ſind.(Otto v. Zangen, Hein rich v. Weitershauſen, Wilhelm Weber, Emil Königer, Wilhelm Bott, Ludwig Helmolt, Egid v. Löhr, Wilhelm Markel, Julius Fabricius, K. Bingmann, Kullmann, F. Moſebach ec.)

Wie ſehr das anfänglich vorſichtige Auftreten unſerer Stifter be jechtigt war, ergab ſich ſehr bald ceffektiv. Der Univerſitätsrichter Trygophorus ſchritt gegen Mitte Juli 1839 gegen die Corpsverbind ungen Starkenburgia und Haſſia mit Disciplinar⸗Unterſuchungen ein und der Eröffnung derſelben folgten raſch eine Anzahl von Nelegationen, Conſilirungen und Carcerſtrafen.