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lichen Leben, voll anerkannt werden muß. Die Turner und einige Lands⸗ mannſchaften(Vandalen, Thüringer, Frankonen) ſchloſſen ſich in Jena an, traten aber 1820 und reſp. 1821 wieder aus und bildeten Corps. Am 28. Oktober 1818 entſtand in Jena die Allgemeine deutſche Burſchenſchaft, welche ſich über die deutſchen Hochſchulen ausdehnte und zahlreiche Mitglieder hatte. Bereits zu Anfang 1819 waren unter derſelben verſchiedene Richtungen hervorgetreten, indem eine Anzahl— Germanen— praktiſch⸗politiſche Zwecke, nöthigenfalls mit gewaltſamem Erzwingen der verſprochenen und vorenthaltenen Freiheiten,„Vorbereitung zur Herbeiführung eines frei und gerecht geordneten Staatslebens, mittelſt ſittlicher, wiſſenſchaftlicher und körperlicher Ausbildung“, ein anderer Theil
Arminen— theoretiſch-politiſche Zwecke, betreffende Erziehung der Jugend erzielten. Die Streitigkeiten beider Richtungen und Haß führte bei den, ſeit der Unterdrückung von 1819 im Geheimen zum Theil
als„Jugendbund“— fortbeſtandenen Burſchenſchaften 1827(in Erlangen) zur Trennung in zwei Burſchenſchaften. Während in Gießen nur die Germanen heimlich beſtanden, theilten ſich in Jena die Burſchenſchaften in Arminen und überwiegend in Germanen. Eine Vereinigung, 6. Januar 1832 in Jena, war ohne Beſtand; bereits am 13. Juli 1832 erfolgte wieder Trennung in Germanen und Arminen. Näheres liegt nicht im Rahmen dieſer Zeilen und ſoll nur bemerkt werden, daß die heutige Burſchenſchaft kein einheitliches Ganzes bildet: nur ein Kartell⸗Zuſammen ſchluß der Burſchenſchaften auf den deutſchen Hochſchulen hat ſtattgefunden. Unter den vorhandenen Schriften geben über Gründung und Weſen der Burſchenſchaft insbeſondere ſpecielle Auskunft: Richard und Robert Keil„die Gründung der deutſchen Burſchenſchaft in Jena, 2. Auflage, Jena 1883“ und Ulrich Rudolf Schmid„das Weſen der Burſchen⸗ ſchaft, 2. Auflage, Jena 1890.“
Ueber die heutigen Verbindungen daſelbſt giebt Dr. B. G. Arends in ſeinem Hand⸗ und Lehrbuch für Deutſchlands Studenten ſchaft, Leipzig⸗Reudnitz 1890, intereſſante nähere Mittheilungen. Arends nennt außer dem Verbande der Corps K.⸗S.⸗C.(Köſener⸗Senioren Convent) eine größere Anzahl andere Verbindungen: A. mit Farben, eignen Waffen und dem Principe unbedingter Satisfaktion:„L. C.“ (1862 Coburg), Landsmannſchaften;„V. C.“(1872, Vertreter⸗Convent), Kartellverband akademiſcher Turnvereine.„D. C.“(1874, Deputirten⸗ Convent Eiſenach), Burſchenſchaften.„C. C.“( 1882, Chargirten⸗Convent, Goslar).„W. S. C.“(1884, Weinheimer Senioren⸗Convent), techniſche Hochſchulen.„R. S. C.“(1884, Nudolſtadter Senioren⸗Convent von Lands mannſchaften der thierärztlichen Hochſchulen).„Freie Verbindungen.“


