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an die Rockſchöße gehängt wurde, der Turner und aller Verbindungen auf den deutſchen Hochſchulen mit Criminal-Unterſuchungen(Central⸗ Unterſuchungs⸗Commiſſion in Mainz) zahlreichſte Relegationen und Ein⸗ kerkerungen ſtattfanden.
Und doch war das Reſultat ſämmtlicher Unterſuchungen ein voll⸗ ſtändig negatives. Nirgends ergab ſich die inſinuirte allgemeine Ver— ſchwörung auf Mord ꝛc. Eine Fürſten- und Grafen⸗Conferenz Oeſterreich⸗ Fürſt Metternich; Preußen⸗Graf Bernſtorf; Bayern⸗Graf Rechberg; Sachſen⸗Graf Schulenburg; Hannover⸗Graf Münſter; Württemberg⸗ Graf Winzingerode; Mecklenburg⸗Freiherr von Pleſſen; Baden⸗ v. Berſtett; Naſſau-⸗v. Marſchall] hatte in Karlsbad, vom 6. bis 31. Auguſt 1819, die härteſten, den Leiſtungen der deutſchen Studenten in den Freiheitskriegen gegenüber undankbarſten, Maßregeln gegen die Univerſitäten, gegen die Studenten, gegen die Preſſe(Cenſur) berathen, welche durch den deutſchen Bund am 20. September 1819(erneuert 16. Auguſt 1824) zum Beſchluß erhoben wurden. Ueberwachung der Univerſitäten, der Profeſſoren und Studenten, größte Strenge insbeſondere gegen die alte deutſche Burſchenſchaft und Turner, Entfernung von der Lehrthätigkeit und Ver⸗ folgung deutſcher Männer wie Arndt, Karl Welcker, Jahn ec.
Wie ein Blitzſtrahl fuhr in dieſes Treiben die franzöſiſche Juli⸗ Erhebung von 1830, welche in Deutſchland den Anſtoß zu liberalen Be⸗ wegungen gab. Die„heilige Allianz“ löſte ſich auf. In Hambach in der Pfalz fand am 27. Mai 1832 die große Volksverſammlung ſtatt, am 28. im Schießhauſe bei Neuſtadt a. H.(Advokat Siebenpfeifer, Dr. Wirth u. ſ. w.) Einſchreiten des Bundes; auf Antrag von Oeſter⸗ reich und Preußen: Bundesbeſchluß vom 28. Juni, 5. und 9. Auguſt 1832: Ueberwachung der Regierungen mit landſtändiſchen Ver⸗ faſſungen, Maßregeln„gegen Eingriffe der ſtändiſchen Kammern“ und„wegen der Grenzen der freien Aeußerungen in denſelben“, Aufhebung des badiſchen Preßgeſetzes, Ver⸗ bot von Volksverſammlungen und Volksfeſten ohne Ge⸗ nehmigung, ſtrenges Verbot des öffentlichen Tragens von Abzeichen, Bändern und Fahnen u. ſ. w. Heimliche Ver⸗ bindungen auf gewaltſame Aenderung dieſer politiſchen Zuſtände erfolgten gegenüber dieſem Druck. In Gießen hatte ſich im Frühjahr 1832 ein politiſcher Verein gebildet, an deſſen Spitze der Privatdocent Dr. Karl Hundeshagen(ſpäter Profeſſor in Bonn) und Candidat Ernſt Schüler (ſpäter in Biel in der Schweiz) ſtand, von welchem weſentlich, mit Vor⸗ verſammlung in Groß⸗Gartach bei Heilbronn(3. März 1833), das ſo⸗
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