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Der forstwissenschaftliche Unterricht an der Universität Gießen in Vergangenheit und Gegenwart : ein Gedenkblatt zur Erinnerung an den 14. Juni 1881, den in Gießen ausgebildeten Forstwirthen und allen Anhängern des forstlichen Universitätsunterrichts / gewidmet von Dr. Richard Heß
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S.⸗S. 1867. 1.. 24 Studirende, W.⸗S. 1867/68 4 3. 23 S.⸗S. 1868 1 3.. 15 W.⸗S. 1868/69 4.. 17ʃ S.⸗S. 1869 14

Bayern hat 1878 vier ordentliche Lehrſtühle für Forſtwiſſenſchaft und zwei für forſtlich angewandte Fächer an der Univerſität München errichtet und glänzend ausgeſtattet. Eingegangen iſt inzwiſchen(1877) nur die Forſtſchule in Braunſchweig.

Wir ſind alſo von Ländern umgeben, welche eigene Anſtalten zur Ausbildung der Forſtwirthe beſitzen und überdieß mit Ausnahme von Baden und Württemberg den Beſuch der inländiſchen Anſtalt von den Aſpiranten des Staatsforſtdienſtes fordern. In Heſſen hingegen herrſcht volle Studienfreiheit.

Hierzu kommt endlich, daß das Studium in neuerer Zeit über⸗ haupt abgenommen hat und zumal das Studium der Forſtwiſſenſchaft, weil die diesfallſigen Anforderungen im Laufe der Zeit ſehr viel größer und daher auch die Aufnahmebedingungen geſteigert worden ſind, ohne daß die Aufbeſſerung der Gehalte der Forſtbeamten ent⸗ ſprechenden Schritt hiermit gehalten hätte.

Daß ſo lange nicht vollſtſtändige Studienfreiheit überall zur Regel wird und die forſtlichen Prüfungen auf jeder Anſtalt nicht für alle deutſchen Länder gleiche Gültigkeit haben noch ganz andere Momente über die Frequenz entſcheiden, als die Tüchtigkeit der Lehrer, glauben wir u. A. aus den 12 Semeſtern vom S.⸗S. 1852 ab bis zum W.⸗S. 1857/58 unſerer Tabelle heraus⸗ leſen zu können. Während dieſes Zeitraums docirten die beiden Heyer, Vater und Sohn(erſterer allerdings nur bis 1856), und gleichwohl ſchwankte die Frequenz in dieſen 12 Semeſtern nur in den geringen Beträgen von 1015 Hörern im Ganzen, wovon 69 auf Heſſen und 18 auf Nichtheſſen kommen.

Die geringſte Frequenz in den letzten 112 Semeſtern über⸗ haupt fand ſtatt im W.⸗S. 1825/26(4 Stud.); die geringſte Fre⸗ quenz an Heſſen fällt in das S.⸗S. 1825 und W.⸗S. 1825/26 (2 Stud.), die geringſte Frequenz an Nichtheſſen(kein Ausländer) in das W.⸗S. 1871/72.

Die entſprechenden größten Frequenzziffern ſind: 59 im

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