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Unterrichts, als ordentlicher Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft an die Univerſität Tübingen. Selbſtſtändige Werke: 1877. Ueber Probeſtämme. Ein Beitrag zur Theorie der Holzmaſſen⸗ aufnahme. J. D. Sauerländer in Frankfurt a. M. 37, 1880. Ueber Stammanalyſen. Bemerkungen und Erläuterungen zu den Ertragserhebungen der Königl. Württemb. Verſuchsſtation. Als Programm zur 62. Jahresfeier der Akademie Hohenheim bearbeitet. Stuttgart. Druck von Alfred Müller.
Seit 1878 Mitredacteur der Allgemeinen Forſt⸗ und Jagdzeitung.
Quellen: Univerſitätsacten und Privatmittheilungen.
11. Hermann Stötzer, Dr. phil.
Geb. 22. Mai 1840 zu Waſungen als 2. Sohn des damaligen Herzoglich Sachſen⸗-Meiningen'’ſchen Förſters(ſpäteren Oberförſters) Friedrich Stötzer. Durch Privatunterricht und den Beſuch der Ele⸗ mentarſchule ſeines Geburtsortes vorbereitet, bezog er im 11. Jahre das Gymnaſium zu Meiningen, welches er von der Quinta an durch⸗ machte und 1859 mit dem Zeugniß der Reife zur Univerſität verließ. Die forſtliche Lehrzeit verbrachte er zum Theil bei ſeinem Vater in Waſungen, theils im Gebirgsrevier Mürſchnitz bei Sonneberg. Oſtern 1860 bis dahin 1861 beſuchte er die Forſtſchule in Eiſenach und hörte dann noch 2 Semeſter hindurch Vorleſungen über Cameral⸗, Rechts⸗ und Naturwiſſenſchaften an der Univerſität Berlin.
Nach abſolvirter Staatsprüfung in die Meiningen'ſche Staats⸗ forſtverwaltung eingetreten, war er in dieſer theils als Volontär, theils als Forſtauditor und Forſtreferendär bei verſchiedenen Revier⸗ verwaltungen und Forſtinſpectionen, namentlich auch commiſſariſch mit Betriebsregulirungen, beſchäftigt. Am 1. Febr. 1875 verließ er mit dem Prädicat„Oberförſter“ den Meiningen'ſchen Staatsforſtdienſt, um als Forſtmeiſter die Inſpection über die dem Fürſten von Hatzfeld⸗Walden⸗ burg gehörigen Forſten mit dem Wohnſitz Schönſtein bei Wiſſen (preuß. Rheinprovinz) zu übernehmen. Durch Großh. Heſſ. Decret vom 2. Januar 1879 wurde er mit Wirkung vom 1. April ab zum außerordentlichen Profeſſor und zweiten Lehrer der Forſtwiſſenſchaft an die hieſige Univerſität berufen. Hier erwarb er ſich am 11. Mai


