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1860. Ueber die praktiſche Ausbildung der Forſteleven mit beſonderer Berückſichtigung des Unterrichts auf der Forſtlehranſtalt zu Gießen. J. Ricker in Gießen.
1861. Zur Holzmaſſen⸗Ermittelung, Bonitirung und Kritik der Taxa⸗ tionsmethoden ein Beitrag. J. Ricker in Gießen.
1864. Anleitung zum Bau von Waldwegen, welche zum Forſtproduc⸗ ten⸗Transport auf der Axe dienen. J. Ricker in Gießen.
1870. Ueber Meſſung der Höhen, ſowie der Durchmeſſer der Bäume im Allgemeinen, beſonders aber bei forſtſtatiſchen Unterſuchungen, nebſt einleitenden Bemerkungen über Bildung der Maſſen⸗ und Erfahrungstafeln. Mit Tafeln. J. Ricker in Gießen.
1879. Tafeln zur Erdmaſſen⸗Berechnung beim Bau der Waldwege, nebſt Anleitung zum einfachſten Verfahren in beſonderen Fällen. H. Voigt in Leipzig.
Quellen:
Bernhardt, Geſchichte der Waldwirthſchaft ꝛc. III. 1875, S. 287. Univerſitätsacten und Privatmittheilungen.
10. Carl Julius Tuisko Lorey, Dr. phil.
Geb. 2. April 1845 in Darmſtadt als älteſtes Kind des daſelbſt verſtorbenen Realſchuldirectors Hermann Lorey. Er erhielt ſeine erſte Ausbildung vom Herbſt 1852 ab in dem Privatinſtitut von Schmitz, bezog im Herbſt 1857 das Gymnaſium ſeiner Geburtsſtadt und im Herbſt 1862 die Univerſität Gießen, wo er bis dahin 1865 unter Guſtav Heyer und Eduard Heyer Forſtwiſſenſchaft ſtudirte. Nach beendigtem Acceß und im Jahre 1868 abgelegter zweiter Staatsforſt⸗ prüfung fand er vom Frühjahr 1869 bis 1872 Verwendung im Staatsdienſt bei Lohrindenerndten(Ober⸗Rosbach), Holzmaſſenauf⸗ nahmen(Mörfelden), Schlageintheilungen(Waldmichelbach), Ver⸗ meſſungen(Woogsdamm, Lorſch), Wegaufnahmen(Viernheim, Lam⸗ pertheim ꝛc.) und Betriebsregulirungen(Jägersburg). Vom März bis Auguſt 1873 erhielt er die proviſoriſche Verwaltung der Ober⸗ förſterei Gießen und nachdem er ſich, auf Grund ſeiner früheren Facul⸗ tätsprüfung, am 29. September die philoſophiſche Doctorwürde an der hieſigen Univerſität erworben hatte, wurde er am 15. October d. J. als außerordentlicher Profeſſor und zweiter Lehrer der Forſt⸗ wiſſenſchaft angeſtellt. Im Herbſte 1878 folgte er einem Rufe als Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft und Vorſtand der forſtlichen Verſuchs⸗ ſtation an die land- und forſtwirthſchaftliche Akademie nach Hohen⸗ heim. Oſtern 1881 kam er, in Folge der Verlegung des forſtlichen
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