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Der forstwissenschaftliche Unterricht an der Universität Gießen in Vergangenheit und Gegenwart : ein Gedenkblatt zur Erinnerung an den 14. Juni 1881, den in Gießen ausgebildeten Forstwirthen und allen Anhängern des forstlichen Universitätsunterrichts / gewidmet von Dr. Richard Heß
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Salzböden. Mit einer geognoſtiſchen Karte und 5 Poofiltafeln. G. F. Heyer in Frankfurt a. M.

1859. Gemeinnützige Blätter zur Förderung des Bergbau und Hüt⸗ tenbetriebs. 2. Heft. J. Ricker in Gießen.

1871. Beiträge zur geologiſchen und topographiſchen Kenntniß der öſtlichen Alpen. II. Bd. 1. Abtheilung. J. Ricker in Gießen.

1875. Desgl. II. Bd. 2. Abtheilung daſ.

Quellen: Scriba, Biograph.⸗litteräriſch. Lexicon I. S. 176 u. 492; II. S. 384 u. 859. Univerſitätsacten und Privatmittheilungen.

8. Heinrich Franz Carl Zimmer, Dr. phil.

Geb. 25. April 1803 in Gießen, Sohn des Kirchen⸗ und Schul⸗ raths⸗Secretärs daſelbſt. Er beabſichtigte urſprünglich Rechtswiſſen⸗ ſchaft zu ſtudiren und wurde ſchon im W.⸗S. 1821/22 als stud. jur. an der hieſigen Univerſität immatrikulirt. Im S.⸗S. 1824 ſetzte er ſeine Studien in Heidelberg fort, ließ ſeine Matrikel in Gießen im Mai 1825 erneuern, wendete ſich aber vom S.⸗S. 1826 an bis zum W.⸗S. 1829/30 incl. forſtwiſſenſchaftlichen Studien unter Hundes⸗ hagen, Heyer, Klauprecht, Wernekinck, Crome u. A. zu und abſolvirte gleichzeitig ſeinen forſtwiſſenſchaftlichen Vorbereitungscurſus. Hierauf beſtand er im Frühjahr 1830 vor der Oberforſtdirection in Darmſtadt die forſtliche Dienſtprüfung in Mathematik und Forſtwirthſchaft. Da ſein im folgenden Herbſt ausgeſprochener Wunſch, an der Landesuni⸗ verſität forſtwiſſenſchaftliche Vorträge halten zu dürfen, wegen der ihm damals noch mangelnden Kenntniß der Praxis, Widerſtand gefunden hatte, ſuchte er zunächſt um Zulaſſung als Forſtpraktikant bei dem Forſtinſpector Carl Heyer in Gießen nach, unter deſſen Leitung er vom 15. November 1830 bis 11. Mai 1831 arbeitete und ſich durch wiſſenſchaftliches Streben ſehr vortheilhaft auszeichnete. Weitere Be⸗ ſchäftigung erſtrebte und fand er bei der Großh. Oberforſtdirection in Darmſtadt(vermuthlich in der Hauptſache mit Forſteinrichtungsarbeiten). Am 5. Februar 1835 erwarb er ſich die hieſige philoſophiſche Doctor⸗ würde, und da nun ſeinem ſchon früher auf den Lehrberuf gerichteten Drange ein Hinderniß nicht mehr im Wege ſtand, erhielt er am 7. März 1835 eine Anſtellung als Repetent der Forſtwiſſenſchaft an der Landesuniverſität. Seit 26. November 1836 wurde er zugleich zum Revierförſter des Forſtreviers Gießen ernannt. Durch Decret

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