es damals ber 1866 von Klip⸗ ind wollte, Neigung der un⸗ en Beruf aniverſität iſtimmung au gewid 2 auf die wandern. Neigung büringen's ſität Göt forſtlichen iche Haus 1 Jahres⸗
„ durch terlichen egt hatte, ermuntert,
Juni 1846
Mai 1855
89
von 1824 ab ſeine geognoſtiſch⸗mineralogiſchen Studien wieder auf und brachte, von der Großh. Regierung hierzu beauftragt, in nicht ganz 6 Jahren eine generelle geognoſtiſche Aufnahme des Großherzog⸗ thums Heſſen mit 3 Ueberſichtskarten(für jede Provinz eine) zu Stande. Nebenbei fand er noch Zeit, 1828 in Erlangen zu promoviren.
Nach Vollendung dieſer Arbeit drang aber ſein Vater wiederholt auf die Aufnahme der forſtlichen Laufbahn als zukünftigen Beruf, was zur Folge hatte, daß er 1831 als Revierförſter und zugleich praktiſcher Lehrer der Forſtwiſſenſchaft nach Gießen kam. Schon vom zweiten Semeſter ab hielt er aber neben forſtlichen Vorträgen ſtets auch geologiſche, und als ihm 1836 die erledigte ordentliche Profeſſur der mineralogiſchen Wiſſenſchaften angetragen wurde, entſagte er dem Forſtfach für immer. Am 24. Februar 1865 trat er in den Ruhe⸗ ſtand. Da ſein ſchon im December 1851 großartig angelegter Plan einer erſchöpfenden geognoſtiſchen Darſtellung der drei Provinzen des Großherzogthums aus Mangel an ſtaatlicher Unterſtützung leider nicht zur Ausführung kam(von 12 beabſichtigten Monographieen konnte nur eine einzige publicirt werden), wendete er ſich ſeit ſeiner Penſionirung, unter Beibehaltung ſeines Wohnſitzes in Gießen, in Fortſetzung ſeiner praktiſch⸗geologiſchen Studien faſt ausſchließlich dem Auslande zu.
Selbſtſtändige Werke. Dieſelben gehören ausſchließlich den Ge
bieten der Geognoſie und Geologie an und ſind folgende:
1829. Gedrängte Ueberſicht einer geognoſtiſchen Erforſchung des Oden⸗ waldes und angrenzender Gegenden zur Erläuterung der geog⸗ noſtiſchen Karte deſſelben. C. W. Leske in Darmſtadt.
1830. Verſuch einer geognoſtiſchen Darſtellung des Kufferſchieferge⸗ birges der Wetterau und des Speſſarts mit einer geognoſtiſchen Karte und einer Profiltafel. C. W. Leske in Darnſtadt.
1830. Geognoſtiſche Bemerkungen auf einer Reiſe durch Sachſen und Böhmen. C. W. Leske in Darmſtadt.
1836. Beſchreibung und Abbildungen des in Rheinheſſen aufgefundenen coloſſalen Schädels des Dinotherii gigantei von Kaup nebſt geognoſtiſchen Mittheilungen der Knochen führenden Bildungen des mittelrheiniſchen Tertiärbeckens. J. P. Diehl in Darmſtadt.
1845. Beiträge zur geologiſchen Kenntniß der öſtlichen Alpen I. Bd. mit 20 Tafeln Abbildungen. G. F. Heyer in Gießen.
1849. Gemeinnützige Blätter zur Förderung des Bergbau⸗ und Hüt⸗ tenbetriebs 1. Heft. G. F. Heyer in Frankfurt a M.
1852. Geognoſtiſche Darſtellung des Großherzogthums Heſſen und des Königl. Preußiſchen Kreiſes Wetzlar und angrenzender Landestheile. I. Abthlg. Diſtrict zwiſchen der Dill und der


