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Der forstwissenschaftliche Unterricht an der Universität Gießen in Vergangenheit und Gegenwart : ein Gedenkblatt zur Erinnerung an den 14. Juni 1881, den in Gießen ausgebildeten Forstwirthen und allen Anhängern des forstlichen Universitätsunterrichts / gewidmet von Dr. Richard Heß
Entstehung
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b) für das Forſtfach: 1) Forſtwiſſenſchaft, I. Geſammtgebiet: Encyclopädie und Methodologie der Forſtwiſſenſchaft, einſchließlich Forſtgeſchichte. II. Specialgebiete:

A. Productionsfächer, umfaſſend: Waldbau, Forſtſchutz einſchließlich Forſtinſectenkunde, Forſtbenutzung und Forſttechnologie;

B. Betriebsfächer, umfaſſend: Waldertragsregelung, Wald⸗ werthrechnung und forſtliche Statik;

C. Ingenieurfächer, umfaſſend: Waldwegbau, Forſtver⸗ meſſung und Waldtheilung, Holzmeßkunde;

D. Adminiſtrativfächer, umfaſſend: Forſthaushaltungskunde, Forſtpolitik;

E. Jagd⸗ und Fiſchereikunde.

2) Allgemeine Botanik und Forſtbotanik, 3) Geognoſie, forſtliche Bodenkunde und forſtliche Klimatologie, 4) Volkswirthſchaftslehre(theoretiſche Nationalökonomie und

Hauptſätze der Finanzwiſſenſchaft),

5) Landbauwiſſenſchaft, insbeſondere Wieſenbau und Technologie der landwirthſchaftlichen Gewerbe, 6) Hauptſätze des Staats⸗ und Privratrechts.

§ 11.

In ſämmtlichen Gegenſtänden der Vor⸗ und Fachprüfungen wird ſchriftlich und mündlich geprüft.

§ 12.

Die ſchriftliche Prüfung findet unter Klauſur ſtatt, wobei der⸗ jenige Examinator, welcher die Fragen ſtellt, die Aufſicht führt. Unterſchleife haben Verwerfung der Arbeit und Zurückſetzung bis zum nächſten Prüfungstermin zur Folge.

Die Zahl der ſchriftlichen Fragen beträgt:

A. in der Vorprüfung(ſowohl für das Finanz⸗, wie für das Forſtfach) in:

1) reiner Mathematik, einſchließlich der Algebra, analytiſcher

Geometrie und der Elemente der Differential⸗ und Integral⸗

rechnung........ 24

B. in

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b)

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