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Beleuchtung der Bemerkungen eines Grofsh. Hess. Arztes Dr. * über die neue Grofsherzogl. Hess. Prüfungsordnung für Mediciner / Dr. Theod. Ludw. Wilh. Bischoff, Professor der Anatomie und Physiologie
Entstehung
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an der neuen Prüfungsordnung kennt, theils weil endlich auch Niemand, der mit den Verhältnissen und Personen bekannt ist, über den Urheber jener Broschüre im Zweifel ist.

Für die meisten Leser derselben bedarf es defshalb viel- leicht kaum einer besonderen Hindeutung auf ihren Ursprung, um sie auf den richtigen Standpunkt für ihre Beurtheilung zu stellen. Die genaue Vertrautheit und Bekanntschaft mit allen Porsönlichkeiten und Verhältnissen der Universität weiset von selbst darauf hin, dals der Autor dieser Broschüre in Giefsen wohnt. Ich glaube kaum, dafs einer der hiesigen praktischen Aerzte sich durch die neue Prüfungsordnung in seinem Interesse in irgend einer Weise und in der Art verlelzt gefunden hat, dals er dadurch sich zu der grofsen Mühe aufgefordert finden könnte, die neue Prüfungsordnung einer so weitläufigen Krilik zu unterwerfen, um so weniger, da sie sich auf Zustände und Einrichtungen bezieht, welche die praklische Ausübung der Me- dicin in keiner Weise berühren; und wenn ich hervorhebe, daſs die Gründe des Autors gegen gewisse Artikel der Prüfungs- ordnung und die Vorschläge zu ihrer Aenderung sich wörilich in den Facullätsaklen finden, ja dals sogar mündliche Aeuſse- rungen aus den Facultätsverhandlungen in die Broschüre üher- gegangen sind, so dürfte kaum ein Zweifel darüber herschen, dals der Autor dieser Broschüre ein Mitglied der Universität ist, dem ein Mitglied der Facultät die zu ihrer Abfassung nöthi- gen Thatsachen und Materialien geliefert hat. Wenn der ano- nyme Autor der Broschüre die Güte haben wird seine Kritik mit dem ganzen Gewichte seiner Persönlichkeit zu unterstützen und sich mir nennen will, so mache ich mich anheischig ihm das Facultätsmitglied zu bezeichnen, dem er diese Hülfe ver- dankt, und ihm zu beweisen, dafs er sich in einem grofsen lrrthum befand, wenn er glaubte, einen allgemeinen wissen- schafllichen Gesichtspunkt im Interesse des Studiums der Medicin und zum Wohle der Universität durch diese Broschüre zu ver- trelen. Ich werde alsdann darthun, dals er in derselben ganz einfach die Ansichten eines Individuums vertritt; Ansichten die in der Facultät und bei der höchsten Behörde den gewünschten Anklang nicht gefunden haben, und dals er die Anonymität nur delshalb gewählt hat, weil er Nichts Anderes als das Werkzeug

dieser A wissenseh welcher seinen N Nleinung die Ansic dürlle, 4 in das! Fehler d Vor Beleucht wie We genübe führung werde! dieselbe 1st, als einzelne Dab gewende ſolgen, freilich den Me eine S sondern überall gegeber dültnisse Blendw zWeclat legenh sichern

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