Die Anrede der Studirenden der Medicin beim Fackelzug und
Ständche Stãä indchen Ständchen.
Hochverehrteſter Herr Geheimerath, Hochgeſchätzteſter Jubilar!
Die hier anweſenden Studirenden der Medicin ſind erſchienen, um ſchon lang gehegte Gefühle der aufrichtigſten Hochachtung, innigſten Er⸗ gebenheit und herzlichſten Dankbarkeit Ihnen auszuſprechen: Gefühle,
welche Ihnen, als in den Herzen Ihrer zahlreichen Schüler lebend, nicht ern Pro⸗
r erſtern
unbekannt ſein können.—
Aber Heute, an dem Vorabend eines ſo ſeltenen Tages, wie der ger, iſt, den Sie morgen feiern wollen, des Feſttags eines fünfzigjährigen Dienſtjubiläums, fühlen ſich Ihre jüngſten Schüler, die Sie noch heute an der ſtarken Hand eines vielbewährten Wiſſens und einer langgereiften Erfahrung, mit jugendlichem Eifer und männlicher Kraft, in die Wiſſen⸗ ſchaft einführen, deren Meiſter Sie, hochverehrteſter Lehrer, ſchon ſo lange ſind; Heute fühlen ſich die hier verſammelten Studirenden der Me⸗ dicin gedrungen, dieſen längſt gehegten Gefühlen einen kauten und öffent⸗ lichen Ausdruck zu geben.
Wir verbinden damit unſere beſten und herzlichſten Glückwünſche zu Ihrem morgigen Ehrentage und faſſen alle unſere Gefühle und Wünſche zuſammen in dem Rufe:
Unſerem Hochgeehrteſten Jubilar
dem
Herrn Geheimenrath Profeſſor Dr. v. Ritgen ein dreifach donnerndes Hoch!


