und Erhaltung der niedrigen und
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Staats⸗Maͤnner dieſe/ wann Fuͤrſten und Regenten ſich gegen GOtt/ als ihrem oberſten Lehen⸗Herrn/ von Hertzen fromm und demuͤhtig/ gegen ſich ſelbſten/ die Ihrige und alle uͤbrige Menſchen/ tugendhafft/ und
gegen ihre Unterthanen vaͤterlich erweiſen. Und weil
GOtt dem HErrn der erſte nnd vornehmſte Dienſt gebuͤhret/ ſo lieget auch lob⸗wuͤrdigen Regenten ob/ unter dieſen erſten Dienſt auff vrgfältige Stifft⸗ hohen Schulen
hauptſaͤchlich mit zu ſehen/ indeme dieſe die Seminaria ſind/ in welchen tuͤchtige und fruchtbahre Baͤume und Pflantzen anzuziehen/ damit ſelbige in die drey Haupt⸗Staͤnde des groſſen Welt⸗Gartens/ zu Her⸗ vorbringung annehmlicher und nutzlicher Fruͤchte/ zum Preiſe des HErrn verſetzet werden koͤnnen; wie dann auch von Anbeginn der Welt her/ unter dem Volck GOttes ſo wol als auch unter denen Voͤlckern/ die ohne GOtt ſind/ eine durchgehende unwider ſprech⸗ liche Wahrheit geweſen/ daß loͤbliche Regenten die erſte und groͤſſeſte Regiments⸗Sorge haben ſeyn laſ⸗ ſen/ wie die Jugend in denen Schulen zu allerhand guten Wiſſenſchafften Stuffen⸗weiſe gefuͤhret/ von Laſtern ab⸗ und zu den Tugenden auggewehnet mit hierzu geſegneten Werckzeugen/ ſowol geiſt⸗ als welt⸗ liche Aempter ruͤhmlich zu verwalten/ zugerichtet wer⸗ den moͤgte. Unnoͤthig iſt es derenthalben/ die unzaͤhl⸗ bare Menge loͤblicher Regenten /aus denen alten und neuen Chriſtl. und Heydniſchen Hiſtorien/ hier auf⸗ Pefüihren als welche vorhin groͤſten Theils nicht un⸗ ſekandt/ auch deren ſo viel ſind/ daß gegenwaͤrtige A 3 Gele⸗


