wi cklungsarbeiten, für die auf Grund des zur Verfügung ste- benden Materials recht günstige Aussichten beständen, sind ausgeschlossen. Die gründliche Beuarbei tung der Dauschlisten der Notgemeinschaft, durch die manche der gerade in Giessen So ausserordentlich zahlrelchen Lücken in den Zeitschriften- beständen geschlossen werden könnten, ist in den meisten Fällen aus Zei tmangel nicht möglich,. Eine Beteiligung der
B4 bliothek an überörtlichen bibliothekarischen Planungen
wie dem Hessischen Zenbtralkatalog in Frankfurt/Main, an dem Katalog der Auslandditeratur in Göbtingen, an dem Gesamt- verzeichnis der ausländischon Zeitschriften u. a. kann nur beschränkt und insoweit erfolgen, als die entsprechenden Giessener Meldungen als Durchschlag aus der lauf eeOenden Arbeit abfallen. Eine Durchsicht der Kataloge auf ältere Be- stände und ein Aufarbeiten des Zurückli egenden für di ese Zweoke 18t absolut undiskutabel, Die Giessener Bi bliothek 1st damit l1eider in der Praxis von der allseitig geforder- ten und unentbehrl ichen Gemeinschaf tsarbeit der deutschen
Bi b4iotheken ausgeschlossen,
Nur eine grundlegende Verbesserung der Personalverhältnisse kann hier eine Anderung herbeiführen. Mit Notlösungen 1st es niocht getan.
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Es gäbe kein rechtes Bild der Gesamtlage und vielleicht Anlass zu Missdeutungen, wenn im Schlusswort nicht auch die Frage der Mittel für den Büchererwerb nochmals kurz gesfreift würde, obwohl oben(8.18 ff.) bereits das Wesentliche dazu gesegt worden ist. Für die Beurteilung sind zwei Gesichts- punkte im Auge zu behalten,
Einerseits steht trotz des fast totalen Verlustes der „Undversi tätsbibliotheku an magazinierten und katalogisierten Büchern aus den geretteten Beständen, ferner aus den Dublet- den und vielen unbenrbeiteten Resten und unter Einbezichung


