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Acilius. In seiner römischen Geschichte hat Acilius den Zamasieger Scipio indirekt über Alexander gestellt.¹)
Sueius. Für Sueius ist Alexander der potens rex', der die Perser mit den fera praelia belli' überzieht.*)
Cicero. Die Stellungnahme Ciceros gegenüber Alexander ist eine zeitlich verschiedene. Ganz deutlich ist in den Schriften nach dem Jahre 48 v. Chr.²) eine Anderung seiner Gesinnung gegen den Makedonen bemerkbar. Vor dem Jahre 48 ist seine Auffassung von Alexander eine günstige oder wenigstens keine ungünstige. Von Aristoteles empfängt der junge Prinz die ragendi praecepta et eloquendi'.¹) Quod vellet Graeciae fana poenire' zieht der junge König gegen die Perser.) Eine große Schar von Schriftstellern folgt ihm nach Asien. Aber keiner von ihnen kommt Homer gleich, der seinen Ahnherrn Achilles verherrlicht hat. In dieser Erkenntnis ruft er am Grabe Achills aus o fortunate adulescens, qui tuae virtutis Homerum prae- conem inveneris!* ⁶) Cicero ist sogar so freundlich, in dem Brief an Attikus, in dem er ihm von seiner segensreichen Tätigkeit
Titel—aονηαν des Plautus zitiert), ausgeschrieben. Seine Quelle schrieb für ein Milieu, in dem der lebende Agathokles der Ausbund aller kühnen Streiche war. Beachtenswert ist, daß neben Alexander Agathokles, nicht etwa einer der östlichen großen Diadochen genannt wird. Daraus können wir ent- nehmen, daß er sich damals eines größeren Ansehens erfreute als alle übrigen Gottkönige oder daß die Quelle für Sizilien gültig ist. Für die Beurteilung Alexanders in der neuen Komõdie hätten wir aber einen neuen wertvollen Zuwachs. ¹) F. H.R. S. 36 frg. 5. Es handelt sich um die angebliche Unter- redung Scipios mit Hannibal am Hofe des Königs Antiochos von Syrien, in der dieser an Hannibal die bekannte Frage richtet, wen er für den größten Feldherrn halte. Ob diese Episode von Acilius erfunden ist oder schon vor ihm existiert hat, läßt sich nicht entscheiden. Beabsichtigt ist eine Empor- hebung Scipios, indem Hannibal für den Fall, daß er gesiegt hätte, als Feld- herr sich über Alexander und Pyrrhus stellt. Da aber Scipio gesiegt hatte, mußte ihm diese Stellung zukommen. Immerhin ist beachtenswert, daß etwa 150 v. Chr. Alexander in den Augen der Römer ein Mann war, der Aubßer- ordentliches geleistet hatte. ²) Sueius, Noretum. ³) Nach Pharsalus zog sich Cicero bis nach Caesars Ermordung vom politischen Leben zurück, um sich ausschließlich wissenschaftlichen Arbeiten zu widmen. Gerade so gut hätte auch das Jahr 46 gewählt werden können, da in den Schriften dieses Jahres Alexander zum erstenmal nach 48 genannt wird. 4) Cic. de orat. III, 35, 141. 5) de re publica III, 9, 15.) pro Arch. 10, 24.


