freigebig und milde, aber grausam'in supplicio',¹) jähzornig,*) hochmütig und stolz als Beherrscher des gewaltigen Perser- reiches. Ausdrücklich hebt Aristoteles hervor, daß jeder Mensch, der die wahre Erkenntnis Gottes habe, darauf ebenso stolz sein könne,³) obwohl er ihm andrerseits wieder wegen seiner Taten unsterblichen Ruhm verheißt.)
Kallisthenes. Axistoteles' Neffe, der Hofhistoriograph Alexanders, Kallisthenes, dachte anders. Der Mensch Alexander wird bei ihm zu einem allmächtigen Gotte. Vor ihm weicht das pamphylische Meer zurück, um ihm dadurch gleichsam seine göttliche Verehrung zu erweisen.⁵) Im Heiligtum Zeus Ammons, das Alexander, von seiner„αοoεiaν³⁶) getrieben, aufsucht und nach einem wunderreichen Marsche erreicht, wird ihm seine Göttlichkeit vom Hohenpriester verkündet. In Memphis be- stätigen sein Gottmenschentum Abgesandte der Milesier im Auftrag des Apollo der Branchiden, dessen seit Xerxes versiegte Quelle gerade damals wieder zu fließen anfängt, und bringen ihm noch andere glückverheißende Orakel mit.“) Vor der Schlacht bei Gaugamela bittet er die Götter, ihm den Sieg zu verleihen, wenn anders er der Sohn des Zeus sei. ¹)
Anaxarchos. Worte der Rechtfertigung für die Er- mordung des Kleitos hat der Philosoph Anaxarchos, ein
¹) Rutil. Lup., schemat. lex. I, 18:... Alexandro enim Macedoni neque in deliberando consilium neque in proeliando virtus neque in beneficio benignitas deerat, sed dumtaxat in supplicio crudelitas'. 2*) Aelian, v. h. XIII, 54: AAsõανοοο_Ou;90 νταmu n6%ꝙ[ιυιυέενο πςραινναι¶ Sᷣνμεμν eò τπανοσα Zaderaiνοra oldods raurt oòs oro péygagpsy. 6 έα αi ρꝙν oν ποςσ ooous, ddlà οο ονς νQροεtrrovα pluerat ld d 0501 109. 3) Plut., de tranquill. animi. 13. ¹) Plin. n. h. XXXV, 106: Aristoteles empfahl dar- nach, die Taten Alexanders propter aeternitatem rerum' in Bildern zu
verherrlichen. ⁵5) frg. 25(Polyb. XII, 23: drνεονν eeεαννσο 2εοιινν). ⁶) frg. 36: Srειονm᷑,:d Neooéa ναe τατεοον dναερμναάη ααaÜ ᷣaaléa. 7) frg. 36
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4 2.„—,, uαreo euᷣdeoασ⅔τοs, 6rous 10 εον νmπη τνν Bαeνκρν⁶ωσνσϑsoοναmm επ éoeou reGσ⁴ἀνρέρνσσ, ale oαmνηνς ds ν vis ννα νe ſe aννν dydoxνο ̈d arsia oAlld od MAαν παρςοςεεεςαᷣ αναμααοευe tee Méςᷣe e vije u 1dεο„ενε̈ᷣαεσνς rod Adesdνον eu rijs soνμνκ̈ναι παεαειοςσa vinms nld ro Aaosiou rdrou a r65 ν ειν‿αeεdαμμονι ννευαο εειισιιέννν. 8) frg. 37: Sreuxoεεᷣmos, sireg duς νεy sori„eνονε, duννναχα συσνεκνιτιιιιαιέασ wb/öPras.
Weber. 2


