Jahrgang 
1929
Seite
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und die ö eniger bn(5,5 bzw. 10,9%) mehr oder

Bevölkerung nach dem Geschlecht.

48 455 der Gesamtbevölkerung des Kreises gehören weibli Personen zum männlichen, 50942 zum Sadt G.. Geschlecht. Von den Bewohnern der liche Yießen sind 16174 männliche, 17 426 weib⸗ Gieße ersonen. Gegen den Stand von 1910 hat 147 0 einen Zuwachs von 300 männlichen und chen v eiblichen Personen, Gießen⸗Land einen sol⸗ zenten 1062 bzw. 1873 zu verzeichnen. In Pro⸗ kerun ausgedrückt, hat sich die männliche Bevöl⸗ die 6 der Stadt um 0,2, die weibliche um 14%, entsprelamtbevölterung um 7,89, vermehrt; die beziffe ende Zunahme in den Landgemeinden uffrtsich auf 3,4W5,9= 4,7%. Gießencllend ist die starke Zunahme der Frauen in ür 5 Sie erreicht nahezu das Doppelte des flußt Lssen errechneten Durchschnitts und beein⸗ Männe unterstützt durch die geringe Zunahme der ungünsta das Gleichgewicht der Geschlechter recht ießen 9. Immerhin ist der Frauenüberschuß in im gan(107:100) noch nicht beträchtlich höher als männlichen Land(105: 100), weil in Gießen das war H Geschlecht 1910 noch in der Ueberzahl gesetzt hat Aunstige Entwicklung also erst spät ein⸗ V. ner 10 en Landgemeinden kommen auf je 100 Män⸗ die Provi rauen, ein Verhältnis, das mit dem für stimmt. gültigen Mittelwert sehr gut überein⸗

*

Die Vevölkerung nach Alter und Familienstand.

Von 100 140 ma ibli sonen Waren 0 und 100 weiblichen Per in Gießen⸗Stadt. in Gießen⸗Land männl.] weibl. männl.] weibl. Unter Jahre 8.7 7,½ 10%½ 9, 1014 5,8 5,3 6,6 6/1 1519» 8,2 7,9 10,7 9,9 2024 10j,8 9j,411,2 9j,8 2529* 12,8 10,7 9j,5 9j-2 3039 9j73 9j7 7.5 8.3 4049 13,316,4[11,5[13,8 5059 13,014,011,7(12,6 9069 9,810,(10,5 9,6 1. 5/7 6,0 671 7,0 Ou mehr, 273 2,7 3,2 3,3 0j3 0j,5 0,/8 0j7 emerk aufbau der Werte Unterschiede zeigt der Alters⸗ ofern, als iredölkerung in Stadt und Land in⸗ 19·5 alteren l en Landgemeinden die jüngeren unreßduch 1923. assen, in der Stadt dagegen die

Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen 33

mittleren relativ stärker besetzt sind. Die stärkere Besetzung der jüngsten Klassen in den Landge⸗ meinden ist durch den geringeren Geburtenrück⸗ gang, von dem später noch die Rede sein wird, zu erklären. In der verschieden starken Be⸗ setzung der mittleren Altersklassen zeigt sich der Zug, den die Stadt auf die Landbevölkerung im erwerbsfähigen Alter ausübt. Schließlich scheinen die Zahlen für die höheren Altersklassen noch zu bestätigen, daß die Landbevölkerung gewöhnlich ein höheres Alter erreicht als die städtische.

In gewissem Zusammenhange mit dem Alters⸗ aufbau, allerdings durch zahlreiche andere Faktoren mitbeeinflußt, steht die Familienstandsgliederung der Bevölkerung; ein Vergleich derselben für Gie⸗ ßen und die Landgemeinden des Kreises ermög⸗ licht folgende Gegenüberstellung. Von 100 Per⸗ sonen aller Altersklassen waren:

in Gießen⸗Stadtin Gießen⸗Land

männl. weibl. männl. weibl.

Keö.. 54,850,850,547,% verheiratet..42, 39,344,8ö43,3 verwitwer 2/5 9j1 4,6 9j,6 geschieden. 0j,3 0,8 0j,1 0j,1

Bevölkerung nach der Konfession.

Die Bevölkerung des Kreises Gießen ist zu etwa neun Zehntel evangelisch; es wurden 1925

gezählt:

in Gießen⸗Stadt.äin Gießen⸗Land

Evangelische 28 5²⁰⁷ 63 681 Katholiken 3323 783 Sonstige Christen 443 363 Juden 1017 81⁷ Andere Nichtchristen 29⁰ 164

Auf je 100 Personen der Wohnbevölkerung kommen somit in der Stadt Gießen 84,9 Pro⸗ testanten, 9,9 Katholiken, 1,3 sonstige Christen, 3 Juden und 0,9 andere Nichtchristen, in den Land⸗ gemeinden 96,8 Protestanten, 1,2 Katholiken, 0,6 sonstige Christen, 1,2 Juden und 0,2 andere Nichtchristen. Größere Verschiebungen früheren Zählungen gegenüber sind nicht festzustellen; selbst die sonst stark in Erscheinung tretende Abnahme der Juden zeigt sich in Gießen nur in geringem Maße (1,8% gegen 14,7% in Hessen).

Von den 81 Landgemeinden hatten 78 mit zu⸗ sammen 65485 Einwohnern eine evangelische Mehrheit von über 90%; auch die restlichen 3 Gemeinden mit zusammen 323 Einwohnern waren zu mehr als 75% evangelisch.