Jahrgang 
1929
Seite
25
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von enamemeis begangenen Fußsteigen seitwärts auf dem Aun aldwege abzieht nach der Hochwart, schönen daberg, oder dem Fernerwald mit seinen enuß aldbildern. Ueberall winkt ihm reiner el 0 U wohltuende Erfrischung. durch hohen Genuß bietet ein Frühjahrsgang en Annaberg nach dem Blattausbruch in Grün ichenwaldungen mit ihrem frischen, saftigen 05 der ein Morgengang durch den Stolzen⸗ mim Sommer mit dem Blick auf die weiten »mit Blumen besäten Wiesenflächen bei dem er Kirchenglocken aus den umliegenden der ein Herbstgang nach dem Hangelstein en Buchenwald in seinem bunten, herbst⸗ 9 chmucke! wald ümmte auch nach dieser Seite der Stadt⸗ werd en grer mehr gepflegt und vervollkommnet erufen: lber nicht nur der Waldbesitzer ist hierzu Geldsu er wendet schon alljährlich eine erhebliche weichen Rur auf, um die Fußsteige und die zahl⸗ Auch die Gebänke in gutem Zustand zu erhalten. w

den hiest einfachsten durch zahlreichen Eintritt in an des Verschönerungsverein und durch Unter⸗ ch esselben mit Geldspenden. eim Schutze der Anlagen kann jeder mit⸗ deren übe Belehrung der unverständigen Jugend, öͤfters erschüssiges Kraftgefühl sich leider noch bänken üuft macht in Beschädigungen von Ruhe⸗ Zweigen innlosem Abreißen und Wegwerfen von Schule u und Blüten usw. Helfen Belehrungen in Forstoerson Familie nicht, so sollte jedermann das verbesserlitn unterstützen und mithelfen, daß un⸗ mmen iche Rohlinge zur Anzeige und Bestrafung Nannn. als ih Liitm Richtung könnte der Stadtwald

ngsstätte der Einwohnerschaft noch aus⸗

9 W Es könnten noch Fußsteige neu an⸗

und ds idyllische Plätzchen als Anlage aus⸗

gef mit Ruhebänken versehen, manche

ium aßt und noch einige regensichere Unter⸗ Alles wodeschaffen werden.

not mit sün gerade jetzt zur Zeit der Wohnungs⸗

genügenden p für so viele Familien ganz un⸗

evölte Wohnungsverhältnissen geschieht, um

und Inn. den Aufenthalt in der gesunden,

0 eimfreien Waldluft anziehend und an⸗

zu machen, ist Dienst an der Volksgesund⸗

hervorr agirtener Stadtwald ist nach seiner Lage i W9. geeignet, diesem außerordentlich wich⸗ Sind also dter⸗ dienen.

ung 4135 Waldungen einerseits von größter sche 8 wichtiges Wertobjekt für die städti⸗

9e Finanzmj die gesa nte Cischaft so haben sie andererseits für als Förderer mwohnerschaft in ihrer Eigenschaft

inschätaren Wertdrer der Volksgesundheit einen

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Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen 25

Möchten Stadtverwaltung, Stadtparlament und Einwohnerschaft sich immer bewußt bleiben, welch kostbares Gut sie in ihrem Stadtwald besitzen, und es immer als heilige Pflicht betrachten, dieses Gut zu mehren, zu fördern und den kommenden Gene⸗ rationen unversehrt zu erhalten.

Die Landwirtschaft im Kreise Gießen.

Von Dr. Otto Wagner, Generalsekretär des Landwirtschaftskammer⸗Ausschusses für die Provinz Oberhessen, Gießen.

Boden⸗ und klimatische Verhältnisse weisen in den einzelnen Teilen des Kreises große Verschieden⸗ heiten auf. Einen wertvollen Aufschluß über die klimatischen Verhältnisse gewähren die Forschungen von Prof. Ihne und seinen Mitarbeitern. Ihne hat Hessen in 8 Zonen eingeteilt, die das gleiche Frühjahrsdatum haben, welches ungefähr mit dem Anfang der Apfelblüte früher Sorten zusammen⸗ fällt. Danach gehört der größte Teil des Kreises zur IV. Zone, welches Gebiet einem Dreieck gleicht, dessen Seiten ungefähr mit den Linien Lang⸗ Göns Villingen, VillingenRuttershausen und RuttershausenLang⸗Göns zusammenfallen. Süd⸗ lich der Linie HolzheimLangd liegen einige wenige Orte in der Zone III, der Rest des Kreises fällt in die Zone V, mit Ausnahme von Rüddings⸗ hausen und Weitershain, die der Zone VI zu⸗ gerechnet werden. Zum Vergleich führen wir an, daß z. B. die Wetterau zur Zone III, Rheinhessen zu seinem größten Teil zur Zone II und die Berg⸗ straße sowie die nähere Umgebung von Mainz zur Zone J gehören. Die klimatisch am günstigsten gelegenen Teile des Kreises haben im allgemeinen auch die besten Bodenverhältnisse. Wir treffen die tiefgründigen, milden Lehmböden der Wetterau im Kreise an und finden in den höheren Lagen Böden vor, die denen des hohen Vogelsberges gleichen, flach und mit Steinen durchsetzt sind. Oft wechselt der Boden von Ort zu Ort. Dem⸗ gemäß ist auch die Betriebsweise ganz verschieden. Hier kann der Landwirt noch mit bestem Erfolg Ackerbau betreiben, hochgezüchtete Weizensorten und Zuckerrüben werden gepflanzt, in anderen Orten tritt der Ackerbau mehr zurück und die Vieh⸗ zucht wird bevorzugt.

Von 100 Teilen landwirtschaftlich benutzter Fläche entfallen auf die Betriebe der nachstehenden Größenklassen: unter 2 ha 11,5%½ 25 ha 30,4%, 510 ha 32,7%, 1020 ha 13,6%, 2050 ha 3,4%, 50100 ha 2,79,, 100200 ha 3,7%, 200 bis

500 ha 2,0%.

Wir sehen hieraus, daß die bäuerlichen Betriebe, mit 220 ha zusammengenommen, mehr wie drei Viertel der gesamten landwirtschaftlichen