Jahrgang 
1929
Seite
17
Einzelbild herunterladen

rsitzen⸗

Lahn.

rsitzen

endorf

ender:

Hch.

ender:

Gustav

inden. inden. r: Fa⸗ losser⸗ engler⸗

Wag

ender!

Karl

ieister: Ober⸗

ind im

derbes,

. bf Einheit en der

1. n. zen.

900 in Wasser⸗

kra

en 0 Lahn geschaffen. Im Jahre 1912 wurde angeschlosseandanlage mit zur Zeit 48 Gemeinden benötigt ssen. Während bis zum Jahre 1919 der dem Hnir Strom selbst erzeugt wurde, wird seit⸗ ezogen Strom von anderen Elektrizitätswerken eines t Im Jahre 1925 wurde durch Abschluß schen 8 romlieferungsvertrages mit den Preußi⸗ Clektri itaftwerlen Oberweser jetzt Preußische Kasse zitäts⸗Aktiengesellschaft(PEA.), Abteilung auf Fre die Stromversorgung in der Hauptsache belastunemostrombezug eingestellt. Die Grund⸗ ab gedeckt wird bezogen, während die Spitzen selbst handen: werden. Es sind folgende Anlagen vor⸗

) 4 Dampfmaschinen(19071911) 5u du, je 400 Kilowatt(KV¶) 160⁰0 KW 0 Gasserkraftanlage 100 K Einrichtung für Fremdbezug(auf erlangen der Stadt ist die Lei⸗ tung zu steigerr: 5000 zus.: 6700 KW

Ferner ist zu bemerken, daß noch eine Akku⸗

3 datorenbattert. e i⸗ at Saden 500 e ee ein en

zur Si gebiets b

bedarf Llnssicht genommen, den gesamten Strom⸗ dann wirschließlich Spitzenbelastung zu beziehen; ürde die stark veraltete Dampfmaschinen⸗ vollständig stillgelegt. A., Stromversorgungsgebiet Kassel, die zeugte 8⁰ Millionen Kilowattstunden(KWh) er⸗ hatte in diesem Jahre eine Höchstbelastung günstiger 70000 kW. Zur Stromerzeugung sind in Hel mingh Weise Staukraftwerke(Edertalsperre, kraftwerk ausen), Flußkraftwerke(Werrawerk, Main⸗ Mainkux) Kesselstadt Groß⸗Krotzenburg dettingen und Dampfkraftwerke(Borken, Kassel, tromv 25 zusammengeschlossen. Ferner ist das 05 orgungsgebiet der PEA. Kassel mit dem Westfälis sorgungsgebiet Hannover, dem Rheinisch⸗ en Elektrizitätswerk und dem Bayern⸗ örungen, Sulnden durch die Möglichkeit, bei Werken zus⸗ Streiks usw. Strom von den genannten lieferun. erhalten, sind die Sicherheit in der Strom⸗ erhöhtem 90 die Leistungsfähigkeit der PEA. in Die St aße gewährleistet. Es ist eine mäntleitung erfolgt mit 110000 Volt. Umsie gleichstarke Reserveleitung vorhanden. Volt auf 20 Dad. in dem der Strom von 110000 Rer Eure Volt umgespannt wird, ist an der in das ieß raße errichtet. Die Stromzuleitung Ueberlandgebiet(Hochspannungs⸗ in der Ha Hatedersannungsnet 133 Em) erfolgt ache mit 20000 Volt, zu einem geringen Adreßbuch 929. Die Verbrauchsspannung be⸗

anlage i

Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen 17

trägt für Licht 120 bzw. 220 Volt, für Kraftzwecke 208 bzw. 380 Volt. Im Stadtgebiet(31,5 km Leitung) wird Gleichstrom von 220 Volt für Licht⸗ und von 440 Volt für Kraftzwecke geliefert. Die Straßenbahn wird mit 550 Volt Gleichstrom ver⸗ sorgt. In den letzten Jahren sind Einrichtungen geschaffen worden, um die Industrieabnehmer mit 5000 Volt und 20000 Volt Drehstrom versorgen zu können. Die höchste Belastung im Jahr 1928 betrug 4020 kW, wovon 2400 KWuauf das Stadt⸗ gebiet und 1620 kWauf das Ueberlandgebiet ent⸗ fielen. Der gesamte Stromverbrauch belief sich auf 11 Millionen kWh.

Die neueren Stromlieferungsverträge sind regel⸗ mäßig auf einem Gebührensystem(Grundgebühr für die beanspruchte Leistung in Kilowatt und Arbeitsgebühr für jede gelieferte Kilowattstunde) aufgebaut; dieses zwingt durch die verschiedene Höhe der Stromkosten je nach der Art des Strom⸗ bezugs zu einer möglichst gleichmäßigen Ab⸗ nahme. Dagegen ist der Stromverbrauch meist ein ungleichmäßiger. Während die Belastung zu den Tageszeiten im Sommer und Winter eine ziemlich gleichbleibende ist, steigt sie z. Z. des Licht⸗ verbrauchs, insbesondere im Winter, sehr erheblich. Es betrug z. B. Mitte Dezember 1928 die Tages⸗ belastung 2000 kKW, während sie um etwa 17 Uhr einen Stand von 4020 kW erreichte, um dann rasch wieder zu fallen. Diese für den Strom⸗ erzeuger wirtschaftlich ungünstige Art des Strom⸗ verbrauchs(Vorhaltung der Maschinen während des ganzen Jahres Benutzung der Maschinen während weniger Stunden im Jahr) bedingt daher höhere Strompreise; sie wirken gleich⸗ zeitig verbrauchsbeschränkend. Aus diesen Er⸗ wägungen heraus wurde eine Strompreispolitik gewählt, die den Tagesverbrauch zu steigern ge⸗ eignet ist, während sie den Verbrauch zur Licht⸗ zeit einschränkt. Dementsprechend wurden folgende Tarife eingeführt:

J. Einheitstarif: 45 Rpf. für die Kilowatt⸗ stunde. Dieser Preis gilt ohne Rücksicht auf die Zeit der Abnahme und die Art der Verwendung.

II. Doppeltarif: 10Rpf., Lichtspitzenzeit 45 Rpf. für die Kilowattstunde.

a) für Haushaltungen: Es sind mindestens 420 KWh zu 10 Pf.= 42, fa, im Jahr zu bezahlen. Werden statt 420 kWh im Jahr z. B. nur 280 KWh abgenommen, so sind trotzdem die 42,. Hl, zu entrichten; die Kilowattstunde kostet dann 15 Rpf. statt 10 Rpf., immer noch ein erheb⸗ licher Vorteil gegenüber dem Einheitstarif von 45 Pf. für die Kilowattstunde. Mit Rückficht auf die im Sommer gewöhnlich geringere Stromabnahme sind die 42,. Ha, in den Monaten April bis September in Monatsbeträgen von 2,50 und in den übrigen Monaten mit 4,50 ½] monatlich zu zahlen. Bei Benutzung elektrischer Geräte, ins⸗