Jahrgang 
1929
Seite
15
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die fang antele nimmt einen immer größeren Um⸗ HQan. Vebense Rn Ausmaße die Handwerkskammer⸗ 1926 bis le in Gießen in der Zeit vom 1. Januar geht d heute in Anspruch genommen wurde, Beratu raus hervor, daß die Zahl der erteilten jahr n im gesamten Bezirk sich von Viertel⸗ n Vierteliahr verdoppelt hat. Die Bera⸗ stehend erstrecken sich in erster Linie auf nach⸗ Re Angelegenheiten: Frage 8, Aufwertungs⸗ und Steuerfragen, 6 115 des Lehrlings⸗, Gesellen⸗ und Meister⸗ fahren Schlichtungs⸗, Schieds⸗ und Gütever⸗ n, Rechnungsprüfungen und Sachverstän⸗ m achten, Sicherung von Bauforderungen, Gen ofs und Beitreibungsverfahren, Kredit⸗ und validilgtrshaftsfragen, Kranken⸗, Unfall⸗, In⸗ Lehrseller sowie Erwerbslosenfürsorgefragen, ele envermittlung, Wohnungs⸗ und Miet⸗ wesen nheiten, Organisations⸗ und Vortrags⸗ in Ve 6Wusterschut und Patentangelegenheiten Buchft indung mit der Gewerbeförderungsstelle, Die hrungsangelegenheiten usw. Hartot Handwerlskammer⸗Nebenstelle hat eine im thek aller seit Einrichtung der Meisterprüfung nen 1902 geprüften Handwerksmeister ihres Lehriimetlenbezirks eingerichtet und führt die Lehringe n der Handwerkskammer über alle stellenhes⸗ die vom 1. Januar 1926 im Neben⸗ ezirk in die Lehre getreten sind. In Vor⸗

ereit ö ö registers ist die Führung eines Handwerker⸗

düüts r regelmäßigen Turnus hält der Syn⸗ Orten sei Nebenstelle in den zentral gelegenen und Stel Bezirks Sprechtage ab, um an Ort lichen 8 die Handwerker in ihrem wirtschaft⸗ wi Ren zu unterstützen. führt de orsitz der Handwerkskammer⸗Nebenstelle wertska r stellvertretende Vorsitzende der Hand⸗ 3 Dechtn Darmstadt, Herr Bauunternehmer ttelle is er in Gießen. Geschäftsführer der Neben⸗ Ni cht Herr Syndikus Rud. Röhr in Gießen. sammenhanerwähnt bleiben darf in diesem Zu⸗ hang auch die neu eingerichtete

ö Gewerbeförderungsstelle. Diese Gew

Betriebsberrbeförderungsstelle⸗ die in Form einer eiten auf Heue neben wissenschaftlichen Ar⸗ führung inem Gebiete der rationellen Betriebs⸗ triebe Rat Handwerk jedem handwerklichen Be⸗ nutzung nu nd Auskunft geben will, kann zur Be⸗ r empfohlen werden. Wie oft werden

5 Veerpe Neuanlagen in der Werk⸗ aschi kaufsräumen, Anschaffung neuer schinen, rationelle en Herbendener

ie oft Wäch sien n u. dgl. mehr vorgenommen. ö. ein Meister, ein junger Anfänger

iger Meistersohn mit Plänen, seinen

Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen 15

Betrieb modern umzugestalten, eigene Ideen in die Praxis umzusetzen, seinen Betrieb rentabler zu gestalten, zu vergrößern oder irgendeinen anderen Produktionszweig aufzunehmen.

Für all diese Fälle will die unter Leitung des Herrn Gewerbeschulrats Dipl.⸗Ing. Dr. Bün⸗ nings stehende Gewerbeförderungs⸗ und Be⸗ triebsberatungsstelle der Hessischen Handwerks⸗ kammer Rat und Hilfe erteilen. ů

Auf diese Weise läßt sich das nachstehende Pro⸗ gramm in engster Verbindung mit dem Handwerk erfüllen:

1. Betrieb.

Betriebsorganisation: Betriebs⸗

aufnahmen, Umstellung von Betrieben, Ver⸗

besserung der betriebstechnischen Einrichtungen, Materialbeschaffung, Materialuntersuchungen, Ab⸗ satzmöglichkeiten, Unterlagen für Kalkulation, Re⸗ klame, Ausstellungen.

2. Berufsausbildung. Berufsberatungen (hier Gemeinschaftsarbeit mit den Berufsämtern). Lehrgänge für die praktische Lehrlings⸗

ausbildung; Fachkurse, Fachschulen; Vorbereitungskurse für die Meisterprüfung; Prüfungsordnung für die Gesellen⸗ und Meisterprüfungen nach Einzelberufen.

3. Vortragswesen.

4. Kaufmännische Betriebsführung. Hier Zusammenarbeit mit den Buchstellen der Hand⸗ werkskammer⸗Nebenstellen.

5. Musterschutz- und Patentwesen. Be⸗ ratung und Verwendung.

Neben diesen Einrichtungen bilden die

Fachschulen

einen wichtigen Faktor auf dem Gebiet der Ge⸗ werbeförderung. Das Bestreben einer neuzeitlich geleiteten Fachschule muß das sein, möglichst vielen Handwerkszweigen in tunlichst kurzer Zeit eine theoretisch⸗praktische Weiterbildung mit dem Ziel der Befähigung zur Ablegung der Meister⸗ prüfung zu vermitteln. Nach diesem Grundsatz arbeitend, hat sich die ehemalige Gewerbeschule in Gießen mit ihrer dreisemestrigen Bauabteilung zu einer Gewerbe⸗ und Maschinenbauschule entwickelt, die sich in folgende Abteilungen gliedert und hier eine fachliche Ausbildung nicht nur theoretischer, sondern auch praktischer Natur durch Unterricht in den Lehrwerkstätten möglich macht. Maschinenbauschule

Elektrikerfachschule

Bauabteilung

Schreinerfachschule

Malerfachschule

Abteilung für Kunsthandwerker Schuhmacherfachschule

Keramische Versuchswerkstätte mit Töpferfachschule.

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