Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen ö 20
eniehte uicht geworden jiind. Daraus ergibt sich, daß amtlic ancherlei Besislenschaftlich, sondern auch praktisch Ieil der be esonderes bieten. Sie liefern den Haupt⸗ Teil der Ider Eisenerzproduktion. Ein großer der elder liegt im Kreise Gießen. Glentstanden si deutet an, daß die Erze aus Basalt erges in in n sind. In der Tertiärzeit war bei uns dingeswittern G Klima. Unter seinem Einfluß ver⸗ ungebs gigen Kliteine bedeutend schneller als bei unserem ima. So wurde der harte, dichte Basalt 45⁰(weiß n sch Grunde von Tälern zu einer hellen, nige Berglent chneidbaren Masse zersetzt, die von den ung 0Tuf 5 aennn mit demungerechtfertigten Namen um chemi 995 G wird. Eisen ging bei dieser starken aberindert inwirkung ebenfalls in Lösung, wurde So entsta rockenen Jahreszeitwieder ausgeschieden. von Par len 95n langgezogene, bis 60 Meter tiefe sch enen. Basaltzersatz, die das Erz in dünnen 1 Reste frischen Basaltes sind ist zur 4— darin zu sehen. Ein solcher Erzzug aber schmal am besten durch den ausgedehnten, WG Mend Tageb au bei Atzenhain aufgeschlossen. 10 rzanhäuf man früher nur besonders mächtige en pollem Hefdan. die sog. Stückerze, in mühe⸗ as efbau zu gewinnen suchte, ist jetzt wesent⸗ die Wasche in großen Tagebauen gewonnene sog. 8 frahandstark⸗ das Ziel der Tätigkeit. Die finger⸗ bis licht asgaen werden zusammen mit dem dann in e zogenen Basaltzersatz abgebaut und ter befreit. Meer Wäsche von dem tauben Nebengestein nganapparate an hat jetzt besondere Aufbereitungs⸗ Den von 47⁰ gebaut, mit denen man einen Eisengehalt
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von ihnen d
bereitung erzielen kann. Man erhält durch die Auf⸗ lbar auch ei 8. sauberes, geschätztes Erz, aber freilich 10 enge Schlamm, der ein besonderes
Deuh hessischen Bergleute darstellt. Dieser edehlsammelt rde in besonderen Schlammteichen ge⸗ Arbei erden, falls nicht alte Tagebaue zur Ver⸗
fügun. dem assen Hstehen. Keinesfalls kann man ihn in die Bäche
ten, Da 5 diese in kürzester Zeit verstopft würden. Gießt allmähli ur langsam austrocknet und sich nur sehr der Uunangene mit Vegetation bedeckt, stellt er einen lliche Eigenicher Gesellen dar, der dazu noch die häß⸗ „das un schaft besitzt, manchmal auszubrechen und
ö wie alb gelegene Gelände zu verwüsten. ie reitungsanl noch weiter daran, daß der Aufbe⸗ n trockene: age im wasserarmen Vogelsberg oft Wane Sommern der wichtigste Betriebsstoff, Schwieriste! ausgeht, so ersieht man, welchen egenüber eiten der Vogelsberger Bergmann n wirtschafte. und welche zähe Arbeit dazu gehört, Die Paftsschwachen Zeiten durchzuhalten.
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eisensterichtigsten Vorkommen der Basalt⸗ uden einem 118 liegen im westlichen Vogelsberg in und Hungen wa 15 Kilometer breiten Streifen von
bis Niedergemünden. Die meisten Be⸗ finden sich östlich und nördlich von Grün⸗ „bei Weickartshain, Mücke, Nieder⸗Ohmen,
triebe b berg
Flensungen, Atzenhain. Wichtige Anlagen des Kreises Gießen liegen bei Stockhausen, Weickarts⸗ hain, Hungen.
Früher wurde das oberhessische Erz im Lande selbst in holzkohlenbeschickten Hochöfen verhüttet. Leicht verständliche Gründe setzten dem ein Ende und die Betriebe verließen die Provinz, dem Steinkohlen⸗ koks entgegenrückend. Am Gießener Güterbahnhof steht die alte Gießhalle der früheren Margaretenhütte, bis vor kurzem noch das berg⸗ und hüttenmännische Wahrzeichen„Schlegel und Eisen“ tragend.
Bauxit. Mit dem Basalteisenstein in der Ent⸗ stehung verwandt ist das Aluminiumerz Bauxit. Durch ähnliche tropische Verwitterungsvorgänge der Tertiärzeit wurde der Basalt so vollständig zer⸗ setzt, daß in ihm fast nur Tonerde(Aluminium⸗ hydroxyd) und etwas Eisen übrig blieb. So wird er zu einem Aluminiumerz. Bei der gewaltig steigenden wirtschaftlichen Bedeutung des Aluminiums und dem Mangel an anderen größeren Bauxitlagerstätten in Deutschland glaubte man hier einen besonders wichtigen Bodenschatz vor sich zu haben. Tatsächlich stellt der hessische Bauxit mit einem durchschnitt⸗ lichen Kieselsäuregehalt von 3,4% und einem durchschnittlichen Tonerdegehalt von 49,5% kein schlechtes Rohmaterial dar. Da er aber bei uns nur auf kleinen Lagerstätten in Knollen vorkommt, eingebettet in eine zäh anhaftende, meist rote Erde, haben die hoffnungsreichen Anfänge vorläufig nicht zu der erwarteten Blüte geführt. Nach anderen Verwendungsmöglichkeiten wird Umschau gehalten. Die Tagebaue und kleinen Tiefbaue sind an ihren roten Halden weit im Gelände zu erkennen. Die Ver⸗ breitung des Bauxites ist zum Teil ähnlich der des Eisensteins. Abgebaut wurde er z. B. bei Stangen⸗ rod, Grünberg, Göbelnrod, Harbach, Garbenteich, Ettingshausen, Lich, Langsdorf, Münzenberg.
Braunkohle. Eisen und Kohle sind die Grund⸗ pfeiler der modernen Wirtschaft. Erfreulich ist es daher, daß Oberhessen auch über eigene Kohle verfügt. Freilich handelt es sich nur um Braun⸗ kohle, die beiläufig in den anderen hessischen Landesteilen ebenfalls gewonnen wird. Stein⸗
kohlen sind in Hessen an keiner Stelle zuu
erwarten.
Braunkohlen sind in Oberhessen recht häufig; an vielen Stellen sind sie auch abgebaut worden: Groß⸗Karben, Nieder⸗ und Ober⸗Eschbach, Nieder⸗ Wöllstadt, Dorheim, Assenheim, Hungen, Wöl⸗ fersheim, Weckesheim, Dornassenheim, Friedberg, Eberstadt, Leihgestern, Watzenborn, Annerod, Beuern, Salzhausen, Hessenbrücker Hammer bei Laubach, Jägertal⸗Zell, Lauterbach, Büdingen. Eine Reihe dieser Vorkommen liegt im Kreise Gießen, aber nur auf der Grube Friedrich bei Hungen ist dauernder Abbau.
Der überwiegende Teil der Kohlen liegt unter oder zwischen den Basaltlavaströmen und ist bei


