Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen ö 27
Unmi Seltotertlärzeit hr auf diese Sande und Tone der bt, waltes. gen sich die Lavadecken des Ba⸗
eist beginnen sie mit einer Steilkante, nn oft Quellen austreten. Der Anstieg amit zusam erges oder der Hohen Warte hängt nders Bechsel men, bezeichnend verknüpft mit dem Steier B dsalt ar Tannenwald zu Laubwald. Wenn in Oerwandt auch nicht als politurfähiges Hartgestein der Kdiorite d kann wie die Granite und hesseneschäzte 2 Odenwaldes, so liefert er doch ein jonst azlebaut wi Sdteinbruchsmaterial, das allerorts ab⸗
ommt der Die natürliche Gliederung in Säulen Gestesie als 0 Abbau oft zustatten. Gefährlich sind e fehldährend onnenbrenner“ bezeichneten Basalte. ganz erfallen 39 frisch gebrochen tadellos aussehen, Marblroße Broctnach kurzer Zeit in mehr oder weniger auernd Ueber ii und sind dann wertlos.
reiten si ch— besprochenen Gesteine hinweg ver⸗ d Gießie oft rot lugendliche Bildungen. Dazu gehören tertillöher— gefärbten Schotter und Sande alter, 1d helarbigen S Lahnläufe, die mit ihren bunt⸗ en an Trieb—— auf den Anhöhen von Gießen ger Vllter besi one Aussicht) deutlich auffallen. Gleiches Vorübler kalkhaft der mehr südlich verbreitete Löß,
ö haltige Windstaub der Eiszeit. In den r Lahn und der benachbarten Bäche
lunge alluviale Lehm⸗ und Schlick—
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len Kisinden Rien de eschlofn assen. udt. Zur J igen, ler Gewerdastrie der Steine und Erden, soweit sie Hdesondhießen 26 Stan unterliegen, gehören im Kreise u imihruben, 5 Steinbrüche, 14 Ziegeleien und Sand⸗ jen Dommt eine tein⸗ und Zementfabriken; zu diesen inell eordneter echselnde Zahl kleiner und unter⸗ rarbei gelegentlicher Betriebe.
.—5 Entsprech Tie Vodenverhältnisse. erstelllie Vodenhn dem mannigfachen Aufbau ist auch id die neist nährst ung recht verschiedenartig. Ungünstige, 1. Fess an dbö 91 arme, zum Teil leicht austrocknende in Alöden entün oder höchstens schwach lehmige er älteteinen unhen auf den Grauwacken, Sand⸗ estein sie steinig 90 Sanden. Hierher gehören etwa te Wlon Gießen elder auf der Hardt und im Norden 0. Neuen Friedhof. Oft, wie auf eite Ver Triebs, des Nahrungsberges und e Sohit—6— MAussicht macht sich die Ueberstreuung der Remerkbar.— bei der Ackerkultur unangenehm st. ater forstiche. dentlich sollten diese Böden alle d 6 ings Il icher Kultur stehen. Ihr Vorkommen rechenenutzung ießen bewirkt aber eine intensive die ergiebigkeit Gärten, wobei eine bessere ewonlurch des Bodens zu erzielen ist als ur. Im Wald herrscht freilich oft ohhumusbildung, mit oberflächlicher ng und tieferer Anreicherung der oben n im Ein sehr Auten de Arsorii Juter Boden bildet sich aus Löß. Das bekaniestringliche kalkhaltige Gestein Perlehmrtan der
stein⸗
Oberfläche und liefert einen lockeren, leicht bearbeit⸗ baren, nur selten austrocknenden Mutterboden. Die Wetterau verdankt dem Lößlehm zusammen mit der günstigen klimatischen Lage ihren landwirtschaft⸗ lichen Ruhm. Leider spielt der Löß nur im südlichen Teil des Kreises Gießen eine besondere Rolle. Soweit er nach Osten in etwas höherem und feuchtem Ge⸗ lände liegt, wandelt er sich mehr oder weniger in einen grauen, leicht missigen, lehmigen Sand um, der gern säuert und, wenn er mächtiger ist, als Hutung liegen gelassen wird.
Nährstoffarm und oft schwer zu bearbeiten ist der Boden des Basaltes, ein brauner Lehm, der aber bei geeigneter Behandlung, besonders richtiger Düngung, guten Pflanzenwuchs erzeugen kann. Er ist nämlich, noch mehr als der Lößlehm, reich an Kolloiden, die zugeführte Nährstoffe speichern können. Störend wirken bei dem Basalt⸗ boden oft die Flachgründigkeit und die allerdings im Kreise Gießen fast durchweg beseitigte Ueber⸗ streuung mit Blöcken.
Einen sehr eigenartigen, lockeren, gut bearbeit⸗ baren Boden liefern bestimmte Zersetzungsprodukte des Basaltes, die im Bereich der unten zu erwähnen⸗ den Basalteisensteine vorkommen und gern von dem Laien als Tuff bezeichnet werden.
In unbearbeitetem Zustande erwecken die auf den Basalten vorkommenden roten Bauxittone als schwere, nasse Böden leicht einen ungünstigen Eindruck. Durch reiche Düngung und durchgeführte Bodenbearbeitung sind aber auch aus ihnen gute Erträge herauszuholen.
Einen schweren Lehmboden, entstanden durch junge Anschwemmung findet man in den noch jetzt oft überschwemmten Talniederungen; er wird meist unterteuft von Schottern. Hierher gehören z. B. die Felder unmittelbar westlich der Lahn. In dem Wiesengelände des Klingelbaches, der Wieseck und des niederen Teiles der Stadt Gießen findet sich oft ein grauer Schlick, der bei allen Wasser⸗ leitungs⸗ und Kanalisationsarbeiten zutage kommt.
Wasserversorgung.
Im allgemeinen macht sich im Vogelsberg und im Kreise Gießen, abgesehen von den Niederungen, oberflächlich kein Ueberfluß an Wasser bemerkbar. Bei den in Frage kommenden Gesteinen— ab⸗ gesehen von Tonen— versinken die Niederschläge meist schnell in den Untergrund. Während sich das Wasser aber in den stark klüftigen Gesteinen des Taunus vollkommen verteilt und die Anlage einer Wasserversorgung schwierig ist, ist dies im Vogels⸗ berg anders. Auf feinkörnigen Tufflagen inmitten der Basaltdecken oder Tonlagen in oder unter den tiefsten Basalten wird das Wasser gestaut und kommt als Quelle z. B. am Fuße des Schiffen⸗ berges oder im Brunnental bei Grünberg zu Tage. Soweit diese Quellen gut gefaßt werden, liefern sie


