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Es bestanden bei 13 zu unterrichtenden Klassen 10 Turnabteilungen; zur kleinsten ge- hörten 34 Schüler, zur grössten 74 Schüler. Aus Mangel an Raum und Lehrkräften konnte bisher den Schülern der Vorschule Turnunterricht nicht erteilt werden. Für den Turnunter- richt waren wöchentlich 30 Stunden angesetzt. Denselben erteilten Herr Oberlehrer Dr. Wächter in III, der Vorschullehrer Herr Kunert in den Klassen!, II, IVVa und b und Vb, Herr Linke in Va und c und Herr Heymann in VlIa und b.
In den Klassen!, II und Ül wurden am Schluss des Schuljahres Ermittelungen über die Leistungen im Armbeugen und-strecken am Reck und Barren und im Hoch- und Weit- springen angestellt. Die Ergebnisse waren folgende:
Armbeugen und-strecken am Reck: Prima: im Durchschnitt 9⁴α(1908: 0)3, beste Leistung 16(1908: 17) Sekunda:„ 8(„„ 2 12%-„ 1224 Tertia:„„ 52„ 390,„ 5 12(„ 1220)
Armbeugen und-strecken am Barren: Prima: im Durchschnitt 7✕(1908: 6%), beste Leistung 17(1908: 15)
Sekunda:„„ 558(„ 490),„ 10(„ 1550) Tertia:„ 4(„ 45%,„„ 12✕(„ 1 2 Hochsprung:
a) mit Anlauf: Prima: im Durchschnitt 1,20 m(1908: 1,15 m), beste Leistung 1,40 m(1908: 1,35 m) Sekunda:„ 3 1,10 m(„ 1,15 mm,„ 3, 1,30 m(„ 1,35 m) lertia:„„ 1,05 m(„ 1,00 m),„ 5 1,30 m(„ 1,30 m)
b) Schlusssprung aus dem Stande: Prima: im Durchschnitt 0,00 m(1908: 1,00 m), beste Leistung 1,10 m(1908: 1,15 m)
Sekunda:„„ 0,91 m(„ 0,95 m),„ 5 1,10 m(„ 1,15 m) Tertia:„. 0,900 m(„ 0,00 m),„„ 1,10 m(„ 1,05 1) Weitsprung:
a) mit Anlauf: Prima: im Durchschnitt 3,40 m(1908: 3,40 m), beste Leistung 4,50 m(1908: 5,00 m) Sekunda:„„ 8,00(„ 3,55 1n),„ 5 4,10 m(„ 4,35 m) T ertia:„ 5 3,15 mm(„ 3,15 I),„„ 4,20 m(„ 4,00 m)
b) Schlusssprung aus dem Stande: Prima: im Durchschnitt 2,04 m(1908: 2,10 m), beste Leistung 2,50 m(1908: 2,55 m) Sekunda:„ 5, 1,95 mm(„ 2,05 II),„„ 2,30 mm(„ 2,30 m) Iertia:„ 1,70 m(„ 1,73 m,„ 5 2,50 m(„ 2,50 nn)
Dem Betriebe der Turnspiele wurde im Sommer alle 2 Wochen ein Nachmittag für jede spielende Abteilung gewidmet. Die Spiele fanden auf dem von der Militärbehörde zu diesem Zwecke freigegebenen grossen Exerzierplatze, der 20 Minuten von der Schule entfernt ist, und auf dem Schulhofe statt. Im Sommer und im Winter wurden die Sonnabend-Nach- mittage oft zu ausgedehnteren Märschen in die Umgegend benutzt, bei denen zunehmende Anforderungen an die Marschleistungsfähigkeit der Schüler gestellt wurden und zwar besonders inbezug auf Marschgeschwindigkeit und-dauer. Um die Leistungen genauer beobachten zu können, wurde unterwegs ein Schrittzähler vom Lehrer oder einem Schüler getragen.


