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V. Stiftungen für Schüler.
Bestand der Schülerunterstützungskasse am 15. März 1905..... 1242,71 ℳ Abiturientenspende Ostern 1905..—. 3. 4—— 4. 72,00„ Schillerfeier.— 4 4 3 3 3. 3 4. 3 3 4. 5,05„ Ausflug der Kassen IVA, VA und VB, an Ueberschuss— 1.. 3 6,75„ Von den Teilnehmern an der 1. Schüler-Sonderfahrt Hamburg-Kiel 3 4 35,00„ Musikalische Aufführung. 3—— 3— 3 4.. 1 70,80„ Von Herrn Vorschullehrer E. Heymann... 3. 3 4 3 5,00„ Zinsen 1905.. 3 3—.—— 3—.. 4. 42,94„ Sonstige Einnahmen. 3 3.....— 3. 3 2,77„
Zusammen 1480,02 ℳ Ausgabe— 3..—... 4 3 3.—.. 16,10„ Bestand am 20. März 1906— 3 4 3..... 1473,52 ℳ,
Die Patronatsbehörden bewilligten sieben Schülern ganze, einem halbe Schulgeldfreiheit
Der Magistrat überwies 12 Badefreikarten für gute Schwimmer.
Der hiesige„Schüler-Unterstützungs-Verein“ gewährte einem Schüler der obersten Klasse das Schulgeld für das ganze Jahr.
Der Vorstand der Ortsgruppe Cottbus des Deutschen Flottenvereins, sowie der Berliner Hauptausschuss stellten je 30 ℳ für zwei Teilnehmer an der ersten Schüler-Sonderfahrt zur Verfügung.
Der Magistrat gestattete unseren Schülern freien Eintritt zur Hauptprobe des Hohen- zollernfestspiels und zur Aufführung von Schillers Glocke durch den Musikverein, das Königliche Friedrich Wilhelms-Gymnasium zur Hauptprobe seiner Schillerfeier, der Kunstgewerbe-Verein, der Deutsche Kolonial-Verein, Abteilung Cottbus, und der Volksbildungs-Verein zu einzelnen Vorträgen.
Allen Gönnern freundlichen Dank!
VI. Zur Geschichte der Anstalt.
Das Schuljahr begann am 27. April 1905.
Herr Oberlehrer Dr. Hoffmann vom Gymnasium in Hagen i. W. wurde eingeführt und übernahm den Unterricht der oberen A-Klassen in den ethischen Fächern, die seit dem Herbst 1899 Flerr Oberlehrer Dr. Brass vertreten hatte. Dieser war auf Grund seiner Be- werbung für die hiesige Augusta-Schule zu Ostern gewählt und am 12. April aus unserer Schulgemeinde feierlich entlassen worden. Unsere Anstalt verdankt dem durch grosses Lehr- geschick und reiches Wissen ausgezeichneten Pädagogen vielseitige Anregung von dauerndem Werte.
Am 9. Mai wurde in unserem Hörsaale die Schillerfeier unter lebhafter Teilnahme der Eltern unserer Schüler sowie der Freunde der Schule veranstaltet. Herr Oberlehrer Hielscher hielt die Festrede über Schillers Werdegang und Bedeutung für die deutsche Jugend.
An fünfundzwanzig strebsame Schüler der unteren Klassen wurde die Buchprämie „Warum feiern wir Schillers Todestag?“ von Otto, ein Geschenk des Herrn Ministers der geistlichen Angelegenheiten, verliehen.
Die städtischen Behörden aber überwiesen der Anstalt zu diesem Tage eine 80 cm. hohe Schillerbüste.
Am 12. Mai und am 27. Oktober Schulkommunion.
Am 30. und 31. August besuchte der Königliche Geheime Regierungs- und Provinzial- Schulrat Herr Dr. Genz den Unterricht einzelner Klassen und revidierte vom 29. bis 31. Januar eingehend die ganze Anstalt.
Am 21. Mai fanden die üblichen Klassenausflüge statt, deren Ziele Oybin, Görlitz, Bremsdorfer Mühle, der Spreewald, Lieberose, Peitz und Kolkwitz waren.
Am 21.— 23. Mai wurde die erste Schüler-Sonderfahrt nach Friedrichsruh, Hamburg und Kiel veranstaltet, an der Herr Oberlehrer Dr. Nienkirchen und acht Schüler teilnanmen. Am 1.— 3. September wurde die Fahrt wiederholt, Herr Oberlehrer Koch führte fünf Schüler.


