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usu et pretio.) De causis excultae ab Atheniensibus eloquentiae.*) De usu et praestantia linguae graecae.) De origine et usu oraculorum graecorum. ¹⁴) De poesis graecae origine et usu. 1 St. w. In einer andern Stunde wechſelten Extemporalia mit Scriptis domesticis nach Dictaten des Lehrers. 3) Grammatik und Sprechübungen. An jede der beiden Stylſtunden ſchloſſen ſich zu Ende ſyſte⸗ matiſche Beſprechungen über einzelne Abſchnitte aus IZnmpt's Grammatik, beſonders aus der Syntaxis ornata, auch alle 14 Tage Beſprechungen von Theſen ſeitens der Schüler in lateiniſcher Sprache, wie z. B. ltalia
omnium fere nostri temporis studiorum atque institutorum est mater.— Solamen miseris, socios habuisse malorum.— Divitiae plus detrimenti parant virtuti quam paupertas.— Uter major fuerit, Pompejus an Caesar.— Nulla est excusatio peccati, si amici causa peccaveris.— Utrum scriptores orationes nunquam
habitas jure meritoque libris inseruerint nec ne.— Historiae studium oratori non est negligendum.— Ali- quis eloquentiae abusus est. U. a. m. Schirlitz. 6
III. Griechiſch: 6 St. w. 1) Lectüre. a) Homers Ilias, Geſ. IV, 446 bis XI(unbeendigt). Memorirt wurden Geſ. IV, 446 bis 544, und VI, 237 bis 389. 2 St. w. Oberl. Dr. Fritſch. b) Yenophons Me⸗ morabilien B. IV. Deſſelben Hellenika B. B. I— IV. Platons Kriton, Apologie des Sokrates, Eythyphron. 3 St. w. 2) Grammatik und ſchriftliche Uebungen. Wiederholung eines Theils der Formenlehre; Syntar bis an die Modi: nach Buttmann. Alle 14 Tagge ſchriftliche Ueberſetzung kürzerer deutſcher Sätze ins Grie⸗ chiſche, nach Roſt's Anleitung ꝛc. 2te Abth. 1 St. w. Kleine.
IV. Deutſch: 2 St. w. 1) Aufſätze: monatlich einer. Aufgaben: a) Freie Ueberſetzung von Xenoph. Memorabb. IVY, 1. b) Der Spaziergang, Elegie von Schiller. c) Betrachtungen eines Jünglings beim Herannahen des Jahresſchluſſes. d) Die Götter Griechenlands, von Schiller. e) Krieg und Frieden. f) Werth der Genügſamkeit für den Lebensgenuß, nach Horazens Od. II, 16. g) Das Bedürfniß des Wech⸗ ſels. h) Pompejus als Staatsmann und Feldherr. i) Wanderluſt. k) Characteriſtik des Cid, nach Herder. 2) Freie Vorträge, hauptſächlich aus dem Gebiet der deutſchen Literaturgeſchichte und der Geſchichte, meiſt nach freier Wahl. 3) Literaturgeſchichte, nach Piſchon: von Opitz bis Schiller. Kleine.
V. Franzöſiſch: 2 St. w.(Die Theilnahme ſteht auch etwaigen fähigeren, vom Unterricht im Grie⸗ chiſchen dispenſirten Schülern der Secunda offen.) 1) Lectüre. W. H. Aus Ideler und Nolte's Hand⸗ buch ꝛc.(poet. Theil) Athalie von Racine von Acte II. bis zu Ende. S. H. Aus deſſelben Handbuchs proſai⸗ ſchem Theil die Stücke von Fénélon, Mably, Rollin und zum Theil Fléchier, mit Sprechübungen. 2) Gram⸗ matik, nach Knebel: Wiederholung der regelmäßigen und unregelmäßigen Verba; Syntax von§ 79 bis zu Ende. 3) Exercitien, nach Dictaten, wöchentlich eins, und Extemporalien. Oberlehrer Graff.
VI. Hebräiſch: 2 St. w. 1) Lectüre: Gen. Cap. 22. 37. 39. 40— 45. Exod. 1. 2. 1. Sam. 17. 24. Psalm. 1— 18. 2) Grammatik nach Geſenius: Wiederholung der Formenlehre(Verba, Nomina, Partikeln); die Syntar der Hauptſache nach bis zu Ende. Derſelbe.
VII. Geſchichte: 3 St. w. Die neueres Geſchichte, nach Pütz, mit Wiederholungen der alten und mittleren. Derſelbe.
VIII. Mathematik: 4 St. w. 1) Anwendungen der Arithmetik und Algebra auf geometriſche Gegen⸗ ſtände, Goniometrie und ebene Trigonometrie, geometriſche Analyſis; Wiederholung beſonders der Stereometrie. 2 St. w. 2) Gleichungen des 2ten Grades mit einer und mehreren Unbekannten, Exponential⸗Gleichungen, Reihen ꝛc. Wiederholungen und Erweiterungen. Nach eigenem Lehrbuch und M. Hirſch's Sammlung. 2 St. w. Oberlehrer Elſermann.
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