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Schulnachrichten. Von Herbſt 1849 bis Herbſt 1850.
— o;— Erſter Abſchnitt.
Allgemeine Lehrverfaſſung.
Ueberſicht der abgehandelten Unterrichtsgegenſtände.
Prima. Ordinarius: Profeſſor Dr. Kleine.
A. Sprachen: 20 Stunden wöchentlich. I. Lateiniſ ch: 8 Stunden. 1) Lectüre: Cic. de Off. 4 St. Hor. Od. L. I. II. mit Auswahl, nebſt Metrik(nach Zumpt) 2 St. Der Director. 2) Schriftliche Ueberſetzungen aus dem Deutſchen und Extemporalien. 2 St. Im Winterhalbjahre der Ordinarius. Schriftliche und mündliche Uebungen. Im Sommerhalbjahr der Director. 3) Freie Aufſätze, verbunden mit der Lectüre der betreffenden Schriftſteller: a) De universa philo- sophia apud Romanos. b) Explicatur carmen Horati I. 1. c) Illustrantur verba Ciceronis de Ofſicis I. 11, 35.: Quare suscipienda quidem bella sunt etc. ut maiores nostri Tusculanos etc. in civitatem etiam acceperunt: at Carthaginem et Numantiam funditus sustulerunt: nollem Corin- thum etc. Commentat. I. II. III. d) Vita Horatii ex ipsius carminibus descripta. Part. I. II. II. Der Director.— II. Griechiſch: 6 St. 1) Lectüre: Plutarchs Lykurg, Solon, Perikles Cap. 1— 13. Platons Phaedon. 3 St. Hom. Jl. X, 350— XVIII. 2 St. 2) Grammatik: a) Syntax und Wie⸗ derholung einzelner Abſchnitte aus der Etymologie. b) Uebungen im Ueberſetzen aus dem Deutſchen. 1 St. Der Ordinarius.— III. Deutſch: 2 St., im Sommerhalbjahr 3 St. 1) Literaturgeſchichte: die romantiſche Schule und die wichtigſten einzeln ſtehenden Dichter der neueſten Zeit. Der Anfang der Literaturgeſchichte bis zum 13. Jahrhundert. 1 St. 2) Schriftliche Arbeiten über folgende Aufgaben: a) Immer ſtrebe zum Ganzen und kannſt du ſelber kein Ganzes werden, als dienendes Glied ſchließe dem Ganzen dich an. Goethe. b) Der peloponneſiſche Krieg in Griechenland und der ſiebenjährige in Deutſchland, eine Parallele. c) Warum bleiben gute Vorſätze ſo oft unaus⸗ geführt? d) Der Zauberlehrling, von Goethe. e.) Warum erſcheinen ſo vielen Menſchen ihre


