Jahrgang 
1849
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Quarta. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Fritsch, mit 15 wöchentlichen Lehrstunden.

A. Sprachen: 17 Stunden. I. Lateinisch. 1) Lectüre: Tappenbeck's Lesebuch Seite 192 225(Römische Geschichte). Corn. Nep. Thrasybulus, Conon, Dion, Iphiecrates, Chabrias. 4 St. Der Ordinarius. Phaedr. Fab. Lib. II. III. IV.(mit Auswahl) nebst Pro- sodie(nach Siberti) und Auswendiglernen einzelner Fabeln. 2 St. Der Director. 2) Gram- matik: Casuslehre nach Siberti mit mündlichen und schriftlichen Uebersetzungsübungen ins La- teinische, nach der Anleitung von Schirlitz. 4 St. Der Ordinarius. II. Griechisch. 1) Grammatik. Formenlehre bis an die Verba auf(nach Buttmann) mit mündlichen und schriftlichen Uebungen im Uebersetzen aus dem Deutschen ins Griechische, nach Rost. 2) Lectüre: Die entsprechenden Abschnitte in Jacobs Griechischem Lesebuch I. Cursus. 5 St. Der Ordinarius. III. Deutsch. 1) Das Wichtigste aus der Satzverbindungs- und Interpunctionslehre, sowie Wiederbolung desselben aus dem Bereiche des einfachen Satzes. 2) Lectüre in Bach's Lesebuch; Uebungen im Declamiren und freien Vortrage. 5) Besprechung und Correctur der alle drei Wochen angefertigten Aufsätze. 2 St. Rütt- ger. IV. Französisch. Parallellection für diejenigen Quartaner, welche an dem Un- terricht im Griechischen nicht Theil nehmen. Grammatik: Vom Anfang bis zu den unregel- mässigen Verben(nach Rnebel). Mäündliche und schriftliche Uebungen im Uebersetzen aus dem Deutschen ins Französische und umgekehrt(nach Scotti und Fulda). 2 St. Herr.

B. Wissenschaften: 11 Stunden. I. Religionslebre, siehe Tertia. II. Ge- schichte. Im Winter: Geschichte der ältesten Zeiten bis zur Zerstörung von Corinth. Im Sommer: Geschichte der Römer bis auf Augustus(nach Graff's Compendium). 2 St. Herr. III. Geographie. Afrika und Asien(nach dem Abrisse des Lehrers) nebst KRKartenzcichnen. 1 St. Herr. IV. Mathematik. Im Winter: Allgemeine Arithmetik. Von den Zahlen überhaupt; Zahlensysteme; Rechnungsarten; vom grössten gemeinschalt- lichen Theiler; Primzahlen; Theilbarkeit der Zahlen; Decimalbrüche. Im Sommer: Erste Anfangsgründe der Geometrie bis zur Congruenz der Dreiecke(nach Grunert). 4 St. Lam- bert. V. Naturgeschichte. Im Winter: Zoologie: Die Wirbelthiere. Im Sommer: Allgemeéine Botanik nebst Systemkunde. Bestimmen der Pflanzen. 2 St. Cand. Herr.

C. Schönschreiben. Die deutsche und lateinische Schrift nach Bollenberg's Vor- legeblättern, die griechische nach Anleitung des Lehrers; monatliche Probeschriften. 1 81.

Rüttger.