Jahrgang 
1846
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ſtändig Veränderungen erleidet, die ſich, nach Berückſichtigung aller Perturbationen, nicht wohl anders als durch einen, die Bewegung des Kometen hemmenden Widerſtand er⸗ klären laſſen. Wo aber ein ſolcher Widerſtand geleiſtet wird, da muß auch ein Subſtrat vorhanden ſeyn, welches ihn leiſtet, und als ſolches kann uns nur der Aether gelten.

Planetariſche Elemente nennen wir Luft, Waſſer und Erde, weil ſie den Pla⸗ neten angehören, oder vielmehr dieſelben zuſammenſetzen.

Aggregatsform der phyſiſchen Elemente.

§. 3.

Nur das Erd⸗Element iſt ſtarr, das Waſſer tropfbar flüſſig, Luft und Aether ſind elaſtiſch⸗ flüſſig, luftförmig flüſſig. Im Starren iſt die Cohäſion, im Luftförmigflüſſigen die Er⸗ panſion vorherrſchend. Das Tropfbarflüſſige ſteht in der Mitte zwiſchen dem Starren und Luftförmigen.

Das Leben der phyſiſchen Elemente.

§. 4.

Jedes der vier Elemente hat ſeine ihm eigenthümliche Thätigkeit, ſein eigenes Leben. Das Leben des Aethers äußert ſich durch Licht und Wärme, und, da die Schwere we⸗ ſentlichſte Eigenſchaft aller Materie iſt, in der Urkraft der Schwere. Das Leben der Luft iſt thätig im Elektrismus, das Leben des Waſſers im Chemismus, das Leben der Erde in der Co häſion, welche in ihrer urſprünglichen Thätigkeit die Kryſtalliſation bewirkt, und in den Metallen ſich als Magnetismus kund giebt.

II. Von den Elementar⸗Beſtandtheilen und dem Leben der Naturalien.

Elementar⸗Beſtandtheile der Naturalien. §. 5.

Die Naturalien ſind Verbindungen der flüſſigen Elemente mit dem ſtarren, dem Erd⸗ Elemente. Die erſte und Hauptverſchiedenheit der Naturalien hängt alſo ab von der Art und Weiſe, wie ſich die Flüſſigen mit dem Starren verbinden.

Die Mineralien ſind, mit Ausnahme der Irden, binäre Verbindungen, das heißt, es

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