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Cap. 1—8. 3) Fortwährend leichte algebraiſche Uebungen. Lambert.— IW. Naturgeſchichte, 2 St. 1) Im Winterhalbj. Zoologie: Einleitung, die wirbelloſen Thiere. 2) Im Sommerhalbj. Botanik: Anatomie und Phyſiologie, lateiniſche Terminologie, Einiges aus der Syſtemkunde, Beſtimmen wildwachſender Pflanzen, nach der gedruckten Anleitung des Lehrers. Herr.
Quarta.
Ordinarius: Oberlehrer Dr. Fritſch, mit 12 wöchentlichen Lehrſtunden.
A. Sprachen, 18 Stunden. I. Lateiniſch, 10 St. 1) Lectüre, 6 St. a) Proſa, 4 St. In Tappenbeck's Uebungsbuch überſetzt, auch größtentheils mündlich und ſchriftlich zurücküberſetzt und memorirt S. 218—245.; deßgleichen Nep. Cimon und Lysander; darauf, mit mündlicher und ſchriftlicher Ueberſetzung: Alcibiades, Thrasybulus, Conon und Iphicrates; privatim: Hannibal. Fritſch. b) Poeſie, 2 St. Phaedr. Fab. Lib. III. mit der nöthigen Auswahl und den erforderlichen proſodiſch-metriſchen Uebungen und Auswendiglernen einzelner Fabeln, Winterhalbji. Axt. Lib. IV. in gleicher Weiſe, Sommerhalbj. Hantſchke. 2) Grammatik, nach Zumpt: Tempus⸗ und Moduslehre, mit münd⸗ lichen und ſchriftlichen Uebungen, nach Schirlitz II. Curſus, und theilweiſer Repetition der Caſuslehre, zuſammen 4 St. Fritſch.— II. Griechiſch, 6 St. 1) Grammatik, nach Buttmann: Formenlehre bis in die unregelmäßigen Verba, 4 St. Fritſch. 2) Lectüre, Jakob's Elementarbuch, I. Curſus, S. 3— 55.(bis zu den Zeitwörtern in u einſchließlich), 2 St. Kleine.— III. Deutſch, 2 St. 1) Grammatik, nach der Sprachlehre des Lehrers: Die Satz⸗ und Inter⸗ punctionslehre; 2) Leſe⸗ und Declamirübungen in Bach's Sammlung; 3) Aufſätze, alle 14 Tage einer. Herr.
B. Wiſſenſchaften, 11 Stunden. I. Religionslehre, 2 St. mit Tertia. Schirlitz.— II. Geſchichte und Geographie, 3 St. mit Tertia. Herr.— III. Mathematik, 4 St. 1) Arithmetik, nach Grunert's Lehrbuch für mittl. Cl. I. Th. Cap. 1—5., 2 St. 2) Geometrie, nach demſelben Lehrbuche, Cap. 1—3., 2 St. 3) Arithmetiſche und geometriſche Uebungen. Lambert.— IV. Naturgeſchichte, 2 St. 1) Im Winterhalbj. Zoologie: Die Wir⸗ belthiere. 2) Im Sommerhalbj. Botanik: Einleitung, Phyſtologie, deutſche Terminologie, Einiges aus der Syſtemkunde, Beſtimmung wildwachſender Pflanzen, nach der Anleitung des Lehrers. Herr.
C. Schreiben, nach Heinrigs Vorlegeblättern, 1 St. Fries.
Vereinigte QOuinta und Sexta.
Ordinarius: Gymnaſiallehrer Herr, mit 10 woͤchentlichen Lehrſtunden.
A. Sprachen, 13 Stunden. I. Lateiniſch, 8 St. 1) Grammatik, 6 St. a) In Quinta und Sexta regel⸗ mäßige und unregelmäßige Formenlehre. b) In Quinta Caſuslehre, vollſtändig; Beides nach Siberti; verbunden mit mündlichen und ſchriftlichen Uebungen, nach Schirlitz I. Curſus. Fritſch. 2) Lectüre, 2 St.: Im Tappenbeck S. 63 bis 93., nebſt Wörterlernen. Herr.— II. Deutſch, 5 St. 1) Grammatik, nach der Sprachlehre des Lehrers: Die Wort⸗ und Satzbildung, nebſt Declamirübungen, 2 St. Herr. 2) Beſondere orthographiſche Uebungen, nebſt Beſprechung der Aufſätze, deren alle 14 Tage einer geliefert und nach der(häuslichen) Correctur in ein beſonderes Heft abgeſchrieben wurde, 2 St. Fries. 3) Leſeübungen in dem Leſebuche von Bach, 1 St. Fries.
B. Wiſſenſchaften, 11 Stunden. I. Religionslehre, 2 St. 1) Ueberſicht der Grundwahrheiten der chriſt⸗ lichen Religion, nebſt Auswendiglernen der wichtigſten Sprüche, nach Krummacher. 2) Bibliſche Geſchichte alten und neuen Teſtaments, nach Kohlrauſch. Herr.— II. Geographie und Geſchichte, 3 St. 1) Das Faßlichſte aus der mathematiſchen Geographie; die Meere und wichtigſten Inſeln der Erde; die Gebirge und Flüſſe, auch Länder und Städte Europas nach ihrer Lage und mit ihren Hauptſtädten, nach dem Grundriſſe des Lehrers, 2 St. Herr. 2) Die wich⸗ tigſten Begebenheiten aus der alten Geſchichte bis auf Cäſar, 1 St. Fries.— III. Arithmetik, 4 St. Numeriren; die vier Species in gleichbenannten und ungleichbenannten Zahlen; die Bruchrechnungen; elementariſche Proportionslehre; Regel de tri. Lambert.— IV. Naturgeſchichte, 2 St. 1) Im Winterhalbjahre Zoologie: Einleitung, die wirbel⸗ loſen Thiere. 2) Im Sommerhalbjahre Botanik: Einleitung, Etwas aus der Phyſiologie, das Wichtigſte aus der Ter⸗ minologie, das Linnéiſche Syſtem, Anfang im Beſtimmen wildwachſender Pflanzen, nach der Anleitung des Lehrers. Herr.
C. Schreiben, nach Heinrigs Vorlegeblättern, 3 St. Fries.


