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II. Nerfügungen des gl. Provin=ial-Sckullcollegiums von allgemeinern Bedeutung.
Coblenz, den 16. November 1897. Der Herr Minister der geistlichen u. S. w. Angelegen- heiten hat durch Erlaß vom 26. Mai die Einrichtung von Ersatzunterricht für die vom Griechifchen beſreiten Tertianer und Untersekundaner genehmigt.
Coblenz, den 19. Januar 1898. Die jetzt übliche Drahtheftung von Büchern und Schreib- heften führt für Schulen und Bibliotheken erhebliche Ubelstände mit sich und ist deshalb zu ver- meiden.
Coblenz, den 19. Jannar 1898. Die Ferienordnung für das am 21. April d. J. beginnende Schuljahr 1898/99 wird festgesetzt wie folgt:
Schluß des Unterrichtes: Anfang des Unterrichtes: 1. Pfingstferien: Freitag, den 27. Mai. Donnerstag, den 2. Juni. 2. Herbstferien: Donnerstag, den Il. August. Freitag, den 16. September. 3. Weihnachtsferien: Dienstag, den 20. Dez. Mittwoch, den 4. Januar 1899. 4. Osterferien: Mittwoch, den 22. März 1899. Donnerstag, den 13. April 1899.
Coblenz, den 10. Februar 1898. Nach einer Anweisung des Herrn Ministers der öffent- lichen Arbeiten ist die Geltungsdauer der Eisenbahn-Rückfahrtkarten für die Zeiten des Oster-, Pfingst- und Weihnachtstestes wie folgt festgesetzt: a) Zum Osterfest: von einfehl. dem 12. Tage vor bis zum 12. Tage einſchl. nach dem ersten Feiertage(25 Tage); b) zum Pfingstfest: von einschl. dem 3. Tage vor bis zum 8. Tage einſchl. nach dem ersten Feiertage(12 Tage); c) zum Weihnachtsfest: von einſchl. dem 7. Tage vor bis zum 14. Tage nach dem ersten Feiertage(22 Tage).
Coblenz, den 8. Februar 1898. Für die im Jahre 1899 stattfindende siebente Rheinilche Direktorenversammlung sind zunächst folgende Gegenstände bestimmt worden: 1. Welche zur Verbesserung der mathematiſchen Lehrweise in neuerer Zeit gemachten Vorſchläge verdienen im Unterricht an den höheren Lehranstalten verwertet zu werden? 2. Die Bedeutung und Stellung des Turnens und des Spieles im Organismus der höheren Schulen.
III. Zur Geschickte des Gvymnasmums.
Das Schuljahr wurde am 27. April eröffnet. Die Pfingstferien dauerten vom 5. bis 9. Juni, die Herbstferien vom 16. August bis 22. September, die Weihnachtsferien vom 24. Dezem- ber 1897 bis zum 3. Januar 1898.
Mit dem Anfange des Schuljahres trat der Kandidat des höheren Schulamtes Dr. Karl Üllmannn aus Cöln zur Ableistung des Probejahres und gleichzeitigen Wahrnehmung der wissen-


