Vom Turnunterrichte, Von einzelnen überhaupt: Ubungsarten: Auf Grund ärztlichen Zeugnisses: im S. 5, im W. 7 im S. 0, im W. 0, aus anderen Gründen: im S. 0, im W. 0 im S. 0, im W. 4 zusammen im S. 5, im W. 7 im S. 0, im W. 4, also von der Gesamtzahl der Schüler i. S. 2,8%, i. W. 4%ſi. S. 0%, i. W. 2,30%.
Es bestanden bei acht getrennt zu unterrichtenden Klassen vier Turnabteilungen; zur kleinsten von diesen gehörten 30, zur größten 50 Schüler.
Von einer besonderen Vorturnerstunde abgesehen, waren für den Turnunterricht wöchent- lich insgesamt 12 Stunden angesetzt.
Denselben erteilten: Oberlehrer Dr. Tietzel in der ersten und in der zweiten, Lehrer Cloos in der dritten und Oberlehrer Dr. Wenzel in der vierten Abteilung. Im letzten Tertial wurden die beiden ersten Abteilungen vorübergehend zusammen unterrichtet.
Die Anstalt verfügt uneingeſchränkt über einen Turnplatz und eine Turnhalle, welche vier Minuten von dem Schulhause entfernt liegen. Ersterer hat eine Fläche von 6441 qm. Die auf dem Turnplatze stehende Turnhalle von 200 qm Bodenfläche ist an die städtiſchen Gas-, Wasserleitungs- und Entwässerungsanlagen angeſchlossen.
Während der Sommerzeit und auch im Winterhalbjahr bei günstiger Witterung wurden Bewegungsspiele auf dem Turnplatze betrieben. Auf einer größeren städtiſchen Wiese ward auch außerhalb des Turnunterrichtes von Schülern der unteren und mittleren Klassen unter der Leitung eines von der Stadt beauftragten Lehrers zweimal in der Woche gespielt, während die Schüler der oberen Klassen an Sommerabenden sich im Fußballspiel übten. Der milde Winter bot zum Eislauf wenig Gelegenheit.
Die einer Aktiengeselllchaft gehörige, unter guter Aufsicht stehende Badeanstalt ward von den Schülern fleißig benutzt. 120 Schüler(70% der Gesamt-Schülerzahl) sind Freilchwimmer; 20 von diesen haben das Schwimmen im Berichtsjahre erlernt.
Ausflüge: Sämtliche Klassen machten im Sommer einmal eine größere Wanderung auf die Dauer eines Tages, einzelne untere Klassen zuweilen einen kleineren Spaziergang im Anſchluß an den Unterricht in der Naturbeſchreibung und Erdkunde.
b. Singen: 6 Stunden, und zwar für Sexta 2 Stunden, für Quinta 2 Stunden und für die Schüler IV— I 2 Stunden wöchentlich, darunter 1 Chorstunde.
c. Zeichnen: In den Klassen V bis OIII je 2 Stunden wöchentlich. Für die Schüler der Klassen UII— I 2 Stunden in einer besonderen Abteilung. In derselben nahmen 1 Schüler der I, 7 Schüler der OIl und 14(im W. 8) Schüler der UII freiwillig teil.


